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5 Tipps, wie du im Alltag Gelassenheit übst

Gelassenheit im Alltag: Onlinekurs Seelenwohl

Viele meiner TeilnehmerInnen berichten, nach dem Yoga gelassener zu sein. Und InteressentInnen oder AnfängerInnen erhoffen sich genau das vom Yoga üben: Gelassenheit!

Was genau ist denn Gelassenheit? Laut Wikipedia ist „Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.“
Das klingt erstrebenswert! Und da Streß unser Krankmacher Nummer 1 ist, also ein gutes Ziel auf dem Weg zu Gesundheit.

Und was hat Yoga damit zu tun? Yoga hilft deutlich Streß zu reduzieren, Streßhormone abzubauen und das Streßempfinden zu reduzieren. Das gelingt zum einen durch die Yogahaltungen, die Verspannungen lösen und Fehlhaltungen ausgleichen können, aber auch durch die innere Einstellung, die durch die Yogaphilosophie schon beim Üben vermittelt wird. Während des Übens wird Gelassenheit geübt, indem wir bei herausfordernden Haltungen das Gesicht entspannen und weiter atmen und unnötige Spannung los lassen. Indem wir durch regelmäßiges Üben Fortschritte machen oder alternative Lösungen finden. Indem wir uns nicht vergleichen, sondern alles so umsetzen, wie es zum aktuellen Zeitpunkt eben möglich ist.

Wie Bewertungen uns selbst schaden: In der Yoga-Philosophie ist von den kleshas die Rede: Tendenzen, die wir Menschen habe, die uns leiden lassen. Zwei davon sind raga und dvesha: Vorlieben und Abneigungen. Wir sind ständig am bewerten und beurteilen. Und meist wollen wir immer wiederholen, was angenehm ist, und das vermeiden, was unangenehm ist. Und da die anderen und das Leben im allgemeinen nicht immer nach unserer Pfeife tanzt, werden unsere Erwartungen enttäuscht und Versuche scheitern. Unzufriedenheit macht sich breit und wir leiden. Wie du diese Dynamik zur Ruhe bringst? Üben üben üben! Nicht nur Yoga, sondern auch im Alltag.

5 Übungen für Gelassenheit im Alltag

1. Besuche einen Yogakurs. Übe die Haltungen mit Gelassenheit, auch wenn du sie noch nicht kannst. Genau deswegen üben wir ja.

2. Setze dich einer unangenehmen Situation aus. Tue etwas, das du nicht magst regelmäßig, sofern es weder dir noch anderen schadet. Beobachte deine Körperreaktionen und deinen Atem dabei. Löse die Spannung und atme ruhig weiter!

3. Wenn dir ein Mißgeschick passiert, dir etwas herunter fällt oder die Technik mal wieder streikt, bleibe ruhig. Mach kurz Pause, nimm ein paar tiefe Atemzüge und dann erst bereinige es oder hole dir Hilfe.

4. Sei Menschen gegenüber nachsichtig. Du kennst ihre Situation nicht, weißt nicht, warum sie so handeln oder reagieren. Höchstwahrscheinlich hat es gar nichts mit dir zu tun.

5. Steck dir hohe Ziele und sei offen dafür zu scheitern, denn nur dann entwickelst du dich weiter. Wenn du alles schaffst, was du dir vornimmst, bleibst du vielleicht nur in deiner Komfortzone.

Onlinekurs Seelenwohl für mehr Gelassenheit im Alltag

In dem 6-wöchigen Kurs begleite ich schon zum zweiten mal über etwa 30 TeilnehmerInnen über mehrere Wochen. Ich hatte in einer Umfrage nach Hindernissen, nach Wünschen und Vorerfahrung gefragt und wieviel Zeit für eine Yoga-Praxis frei wäre. Daraus ist nun ein passendes und zeitlich machbares Onlineprogramm für dein Seelenwohl und Gelassenheit im Alltag entstanden. Inhalt ist alles, was für Gelassenheit im Alltag hilfreich ist: Eine Morgenpraxis, wöchentliche Inspiration für Selbstbeobachtung, Yoga, Atem, Meditation – in machbaren 30-60 min Einheiten und einer intensiveren Online Iyengar-Yoga-Stunde am Wochenende.

Bist du neugierig? Die nächste Runde ist für das Frühjahr geplant. Ich informiere dich gerne über den Start, wenn du die Yoga-News abonnierst. Ich freu mich, wenn du dabei bist!




Quellen:
Definition Gelassenheit: https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheit
Studien wie Yoga Streß reduziert: https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html

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Morgenroutine-Video für dein Seelenwohl

Lass uns den Tag gemeinsam beginnen! Strecken und Recken, Atmen und eine kleine Meditation… mit Intention und Bewußtsein in den neuen Tag! Anika hat schon mehrmals eine Morgen-Übungspraxis angeleitet. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Onlinekurses Seelenwohl.
Abonniere die Yoga-News und du erhältst sofort ein 30-minütiges Video einer Morgenroutine per Mail.

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ZDF Morgenmagazin: Unterschiede Yoga im Studio oder Zuhause?

Nachdem wir im Juli wieder mit den ersten Kursen im Studio starten konnten, war das ZDF Morgenmagazin bei uns zu Gast und fragte, warum üben im Studio unter Anleitung sinnvoller ist. Die Reporterin Sandra Susanka erzählte von einigen Freunden, die sich beim Yogaüben Zuhause während des Lockdowns verletzt hatten. Sie fragte mich, worauf man achten sollte, wenn man alleine übt, und was die Vorteile vom Gruppenunterricht vor Ort sind. Nachdem der Beitrag recht knackig ist und mir die besten Antworten erst danach eingefallen sind. Schreibe ich hier noch eine Zusammenfassung. Durch das online Unterrichten konnte ich mir einen Eindruck davon machen, was bei euch zuhause möglich ist.

Yogaüben Zuhause

VORTEILE

Individuelles Sequenz
Wen du schon viel Erfahrung hast oder dir ein individuelles Programm erstellt wurde, kannst du genau das üben, was wichtig für dich ist. So gleichst du Disbalancen aus und schaffst einen Ausgleich zu deinen alltäglichen Tätigkeiten.

Wann und wo du willst
Du kannst selbst wählen, wann und wo du übst, und Yoga in deinen Tagesrhythmus integrieren. Die Einheiten ganz deiner aktuellen Verfassung anpassen.

Keine Anfahrt
Du sparst dir Anfahrtswege. Die Ruhe nach dem Yoga bleibt länger bestehen als wenn du dich danach noch durch den Verkehr schieben musst.

Fokus auf dich
Es ist leichter nach innen zu lauschen, wenn niemand anderes im Raum ist. Du wirst nicht von der Gruppe abgelenkt und musst niemandem etwas beweisen. Es lohnt sich nie, sich mit anderen zu vergleichen, und doch schielt man im Studio mal zum Nachbarn.

NACHTEILE

Welche Sequenz?
Die Suche nach einer stimmigen Sequenz kann ermüden. Möglicherweise verbringst du mehr Zeit vor Youtube als auf der Matte.

Man neigt dazu immer nur das zu üben, was man schon kennt. Der Körper v.a. die Synapsen lieben aber Abwechslung und Herausforderungen.

Eine stimmige Sequenz bereitet den Körper auf die Haltungen vor und gleicht das Nervensystem aus.

Schweinehund und Ablenkungen trotzen
Ohne feste Verabredung und monetären Ausgleich wird die Session Zuhause oft viel kürzer oder solange rausgeschoben, bis sie gar nicht mehr statt findet.
Viele Ablenkungen drohen die Yogapraxis zu stören. „Erst mal aufräumen… nur kurz die Wäsche aufhängen… die Türe klingelt… „

Keine Korrektur oder Alternativen
Jeder hat blinde Flecken im Körper. Ohne ein erfahrenes Lehrerauge könntest du dich verletzten oder Fehler einüben.
Ein guter Lehrer zeigt dir Alternativen, um die Haltungen individuell auf dich abzustimmen, oder um dich einer schwierigen Haltung zu nähern.

Weniger Hilfsmittel und Platz
Im Studio ist Platz, dich auszubreiten. Viele Zuhause sind so klein, dass du dich nicht ganz ausstrecken kannst. Sofern du nicht perfekt ausgestattet bist, fehlen Hilfsmittel, die dir helfen würden, die Haltungen stimmig einzunehmen.

Gruppendynamik fehlt
Wenn man neben dem Lehrer auch andere sieht, die eine Übung meistern, glaubt man auch mehr an sich und seine Stärke und spring in Haltungen wie Handstand doch nochmal hoch… bis es eines Tages klappt und man sich gemeinsam freuen kann.

FAZIT
Das Üben Zuhause ist unglaublich wertvoll, wenn du deinen eigenen Bedürfnissen folgst. Das Üben nach Video kann für uninspirierte Phasen hilfreich sein, ist aber wegen der Anstrengung der Augen auf Dauer zu vermeiden.
Für Anfänger oder Menschen, die wenig Erfahrung mit Körperarbeit haben, ist das Üben mit einem qualifizierten Lehrer unersetzlich.

Der Beitrag ist bis Juli 2021 in der Mediathek verfügbar: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/service-youtube-yoga-100.html

Wie geht es dir mit dem Üben Zuhause? Was sind für die die klaren Vor- und Nachteile? Schreib mir an om@yoganika.de

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Welt-Yogatag Stuttgart

Sonntag, 21.6.2020 von 14:30-17:00

Genehmigte Versammlung FÜR eine nachhaltige, bewusste und gesunde Welt!

  • Yoga-Einheiten angeleitet von verschiedenen Yogalehrern / diverse Stile
  • Meditation und Songs / Chanten

UNO Erklärung
Von den Vereinten Nationen (UNO) wurde der 21. Juni zum offiziellen „Weltyogatag“ erklärt. Dies beruht auf der Erkenntnis, dass eine Verbreitung von Informationen über die Vorteile der Ausübung von Yoga förderlich für die Gesundheit der Weltbevölkerung ist
Eckdaten:
Datum: Sonntag 21.6. von 14:30 – 17:00 Uhr
Ort: Unterer Schlossgarten- Wiese mit Labyrinth und Treppen / Höhe Heilmannstr.
Öffis: Haltestelle Stöckach oder Budapester Platz

Selbstverständlich gelten auch hier die Corona-Maßnahmen mit der Bitte den Abstand von 1,5 m einzuhalten!
Tipps & Empfehlungen:
Bringe deine Yogamatte mit, ausreichend Wasser und Sonnen- oder Regensschutz! Für diesen Tag haben wir ein Dixi-Klo organisiert.

Bei SEHR schlechter Wetterlage veröffentlichen wir die evtl. Absage hier und auf unserem Telegram Kanal: https://t.me/yoga711

    MITWIRKENDE & PROGRAMM

  • Sophie Krespach | Kundalini Yoga & Thai Yoga Massage Schule / www.sophiekrespach.de
    Initiatorin und Moderatorin ‚Weltyogatag in Stuttgart‘ / „Warum Yoga & Meditation jetzt wichtiger ist denn je!“
  • Anika Gehlert | Iyengar-Yoga / www.yoganika.de / www.yogawest.de
    „Mit freundlicher Symmetrie in die Balance zwischen Unter- und Überforderung und voll und ganz in die Mitte, in den Augenblick.“
  • Susanne Klingenstein | Vinyasa Yoga / Pranayama / Yoga 13 / www.yoga13.de
    „A Warrior Sequence“ – für ein offenes Herz und einen mutigen Geist
    Bin ich ein „Warrior“ ein*e „Krieger*in“?  Für was stehe ich? Nütze ich meine Kraft und meine Leidenschaft?
  • Maximiliane Boris | Kundalini Yoga / Yoga für Dich / Coaching / www.yogafuerdich.de
    „Eintritt in das Wassermannzeitalter – was bedeutet das für uns?“
    Das Leben ist ein Geschenk, sei bereit es auszupacken!
  • Ralf Rossnagel | Yoga & Pilates / Mattengold / www.mattengold.de
    Özlem Yildirim | Hot Yoga / Om Yoga Stuttgart / www.omyogastuttgart.com

    Über „Wir sind Yoga“. ‚Wir sind Yoga‘ ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, der Yoga-Community in der Coronakrise ein Gesicht und eine Stimme zu geben und sich über die Krise hinaus für eine nachhaltige, bewusste und gesunde Welt einzusetzen. / www.wirsindyoga.de
  • Tobias Holzinger | Jivamukti Yoga / Kirtan Lover / Yoga 13 / www.yoga13.de
    Durch das gemeinsame Chanten kommen wir nicht nur in Verbindung mit uns selbst, sondern auch mit unseren Mitmenschen und das ist, was Mantra singen so kraftvoll und energiegeladen macht.
  • Sonja Weber | Kundalini Yoga / Sat Nam Rasayan / www.yoga-meditation-balance.de
    „Richte Dein Strahlen in die Zukunft!“ Gemeinsame Meditation, um Stille zu finden, den inneren Fokus zu klären und dich positiv in die Zukunft auszurichten.

Willst du künftig über Events informiert werden? Dann abonniere die Yoga-News. Du kannst dich selbstverständlich jederzeit abmelden.

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Guten Morgen gemeinsam

Strecken und Recken, Atmen und eine kleine Meditation… mit Intention und Bewußtsein in den neuen Tag! Hast du Lust, dem Tag mit frischem Körper und Geist zu starten? Mit frohen Intentionen zu Stabilität und Freude zu finden? Gemeinsam mit Bewegung, Atem und Meditation zu starten?

Die erste Runde ist schon vorüber, aber willst du bei der nächsten Runde dabei sein? Dann abonniere die Yoga-News und ich informiere dich über den nächsten Start. Ich freue mich auf dich!

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Tipps für das Yogaüben Zuhause

Yoga Zuhause Üben
  1. Motivation – Warum willst du Zuhause Yogaüben?
    Mach dir deine Beweggründe klar! Warum willst du zuhause üben und welche Vorteile ergeben sich daraus? Schreib dir 3 Gründe auf, warum du eine regelmäßige Yogapraxis zuhause etablieren willst und häng die Liste möglichst gut sichtbar an eine Tür oder Wand. Zum Beispiel: Selbstfürsorge, Gesundheit, Gelassenheit… Schicke mir gerne ein Bild davon an om@yoganika.de 🙂

    Inspiration:
    Selbstfürsorge, etwas neues Lernen, ein neues Hobby, ein fortgeschrittenes Asana lernen, Freiheit im Körper spüren, Körper fit halten, Beweglichkeit verbessern, Muskeln kräftigen, schmerzfrei bleiben, Schulter-Nacken-Verspannungen lösen, Ischias oder Rückenschmerzen lindern, … Vorbereiten auf Meditation, Ruhe im Geist, Streß reduzieren, resilient bleiben, Gelassenheit entwickeln, …

  2. Zeit und Raum – Wann und wo kannst du ungestört Yoga üben?
    Mit Konzentration kannst du alle Vorzüge des Yoga genießen. Darum reserviere dir einen bestimmten Zeitraum für Yoga. Der Körper gewöhnt sich besser an die Anforderung, wenn du immer bei derselben Zeit bleibst.
    Morgens ist der Geist noch frisch, aber der Körper etwas steifer. Das macht nichts, nur wirst du etwas sanfter üben müssen oder ein längeren Einstieg brauchen. Abends ist der Kopf voll und der Körper beweglicher und du willst nicht durch ein intensives Programm das Einschlafen erschweren.
    Zu Beginn sind 10-20 Minuten bereits super! Wenn du die Gewohnheit etabliert hast, kannst du das Üben ausdehnen auf 30-60 Minuten oder länger. Oder an ein paar Tagen intensiver üben oder auch unter Anleitung eines qualifizierten Lehrers. Hier kannst du bei mir Onlinekurse buchen.
    Auch ist es wichtig Störungen gleich vorab zu verhindern: Sprich mit deiner Familie, deinen Mitbewohnern, dass du dir eine ungestörte Zeit wünschst, damit du ihnen danach wieder entspannter begegnen kannst. Hänge ein Schild an die Tür: Danke für xy Minuten Ruhe!
    Schalte die Telefone auf stumm und die Klingel aus. Alles hat Zeit bis danach!

  3. Sequenz – Was sollst du üben?
    Viele machen sich darüber die meisten Gedanken und sitzen dann ratlos auf der Matte. Viel wichtiger als das perfekte Programm ist, dass du übst. Mit der Zeit wirst du die Wirkungen spüren und wissen, was wichtig für dich ist. Zu Beginn empfiehlt sich ein Anfänger-Programm aus Standhaltungen. Wenn du viel sitzt, so gleiche aus durch Stehen und Öffnung der Schultern und Hüften. Stehst du viel, entspanne die Beine und übe Umkehrhaltungen. Bist du ein Denker und hast viel Streß, sind Umkehrhaltungen auch prima, vielleicht auch ein regeneratives Programm. Hast du einen steifen oder runden Rücken, übe Rückwärtsstreckungen. Hole dir Tipps, wie du den unteren Rücken dabei schützen kannst.
    Natürlich kannst du dir auch ein individuelles Programm von mir erstellen lassen und dich regelmäßig überprüfen lassen. Schreib mir gerne an om@yoganika.de.

Gerne schicke ich dir eine Hilfestellung als PDF mit:
einem kleinen Motivationsplan
vielen Tipps zum Yoga-Üben
einer Anfänger-Sequenz
einem Video für den Ausgleich zum Sitzen

Abonniere meinen Newsletter und ich schicke dir sofort die Hilfestellung und bald auch Neuigkeiten für mehr Seelenwohl.

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Selbstfürsorge im Alltag – Seelenwohl #1

Selbstfürsorge

Ich bin überrascht wie resilient ich in dieser merkwürdigen Zeit bleibe. Da zahlt sich das Yoga als Selbstfürsorge nun doch aus. Darum arbeite ich gerade an einem Onlineprogramm für Ruhe und Gelassenheit im Geist und Freiheit im Köper. Willst du über den Kursstart informiert werden und ein paar einfache Tipps vorab erhalten, dann schicke mir eine Mail an om@yoganika.de.

Selbst-Wirksamkeit, Selbst-Bewusstsein und Selbst-Fürsorge sind soo wichtig für dein Glück und deine Gesundheit! Einen tiefen Atemzug zu nehmen und sich klar zu machen, wie Energie in Form von Sauerstoff in dich strömt und in alle Zellen gelangt und dich heilt!

Dankbar zu sein für ein frisch zubereitetes Gericht aus knackigem Gemüse und Obst, Körner und Saaten oder was auch immer du sonst noch an positiv gediehenen Zutaten du brauchst. Nahrung, die dich und deine Zellen nährt.

Und so wichtig ist es, Ruhe in deinen Geist zu bringen, ihn sorgsam zu füttern nicht nur mit einer, sondern vielen Meinungen, vielleicht um sogar akzeptieren zu können, dass es keine absolute Wahrheit gibt, aber deinen Weg zu Denken und zu Wachsen und dich zu verändern und umzudenken.

Spüre deine Gefühle, aber lass sie irgendwann auch wieder ziehen, denn sie werden Dir nicht helfen gute Entscheidungen zu treffen.

Ich 💕 euch, ihr Menschlein! Lasst uns aufeinander aufpassen durch Gedanken, Worte und Taten! Lasst uns darüber im Klaren sein, dass wir nichts absolut wissen. Bleiben wir im Kontakt mit unserem Bauchgefühl und nicht nur unseren Ängsten! Arbeite an deiner Einstellung, deiner Gedankenwelt, deinen Worten und Handlungen, die eine lebenswerte Zukunft erschaffen! In welcher Welt willst du leben?!

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Erholen und Durchatmen

Swastikasana und Supta Baddhakonasana mit Atemwahrnehmung
Die Lampe schaut auch sehr interessiert zu… 🙂

Brustkorb weiten, Durchatmen, Kopf zur Ruhe bringen
Du brauchst: ein paar Decken oder ein Polster und idealerweise einen Gurt oder ein Theraband

Wenn es dir gefallen hat, informiere ich dich gern über die Yoga-News zu weiteren Videos. Wenn ihr Wünsche habt, lasst es mich wissen. Herzliche Grüße, Anika


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Nerven beruhigen bei Streß

Statt Streß: Hingabe an das Leben, an den Atem! Diese Ruhehaltung, eine Art Setu Bandha Sarvangasana, ist von jedem Bett aus möglich. So öffne und ich entspanne ich meinen Körper, wenn ich unter Streß stehe, auch auf Reisen klappt das gut.

Die Haltung wird nur kurz demonstriert, ihr könnt sie danach Zuhause, wenn ihr gestresst, unruhig oder erschöpft seid oder vor dem Schlafengehen, üben.


Durchatmen! 🙂
Wenn du über neue Videos informiert werden möchtest, abonniere die Yoga-News:

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Yoga im Homeoffice als Ausgleich zum Sitzen

Heute mein Beitrag aus dem ‘Homeoffice’ zu ein bißchen mehr Entspannung für euch: Wenn die Gedanken kreisen und man nicht nur Alltag, sondern auch völlig neue Umstände organisieren muss, hilft es, immer wieder in den Moment zu kommen: Körper und Atem spüren, das tun, was man kann und dem Rest gegenüber gelassen bleiben…
Gerade wenn wir den ganzen Tag Sitzen und die Augen an einem Punkt hängen, brauchen der Körper und die Nerven einen Ausgleich. In diesem Iyengar-Yogavideo wird der Rücken gestreckt, die Schultern bewegt, Brustkorb geöffnet, so kannst du wieder tief durchatmen und der Hüftbeuger gedehnt. Ich wünsche dir einen schönen Tag!


Wünschst du dir ein bestimmtes Thema? Schreib mir an om@yoganika.de
Wenn du über neue Videos informiert werden möchtest, abonniere die Yoga-News:

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Wie ‚Möbel-Yoga‘ Schmerzen lindert (Zeitungsartikel von Martin Haar)

Es ist oft sehr schwer, das, was man schon seit Jahren tut, anderen zu erklären. Darum war ich sehr gespannt auf den Artikel in der Stuttgarter Zeitung, den der Journalist Martin Haar nach einer Probestunde in einer regenerativen Stunde bei mir schrieb. Meine Kollegin Susanne hat dann noch länger mit ihm geplaudert.

Dabei herausgekommen ist ein gelungener Artikel über unsere Yoga-Tradition, den Iyengar-Yoga, der einen interessanten Einblick für Nicht-Yogis bereit hält.

Hier könnt ihr den Artikel selbst lesen:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nur-im-westen-wie-moebel-yoga-schmerzen-lindert.68017a29-2433-451b-abed-3cb5955d34f1.html

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100 Jahre B.K.S. Iyengar

Am 14. Dezember diesen Jahres feiern Yogis weltweit den 100. Jahrestag BKS Iyengars, in dessen Tradition auch ich übe und unterrichte. Er hat Yoga in die Welt getragen und immer weiter verfeinert. Seine therapeutische Arbeit, seine Detailarbeit in den Asanas und seine Bücher, Vorträge und philosophischen Artikel sind ein wunderbares Erbe an alle Übenden.
Einen kleinen Einblick in sein Schaffen und Leben zeigt das Interview mit BKS Iyengar aus der Abhyasa_9/1999

Unser Team von Yoga West hat die nächsten Samstagstermine seinen Büchern und Sequenzen daraus gewidmet. Und am Geburtstag selbst feiern wir mit Tee und indischen Snacks und schauen die Dokumentation „Der atmende Gott“ gemeinsam an. Hier ein kleiner Überblick über die Termine, bitte bei Interesse anmelden.

Samstag, 24. November 2018, 10 – 12 Uhr
Licht auf Yoga mit Claudia Senoner
0176 – 41 16 80 95

Samstag und Sonntag, 1. und 2. Dezember 2018
Grundlagen der Yogaphilosophie und Einführung in die Meditation mit Matthias Kärcher

Samstag, 8. Dezember 2018, 10 – 12 Uhr
Licht aufs Leben mit Mark Kysela
0173 – 702 33 44

Freitag, 14. Dezember 2018, 18:15 – 19:45 Uhr
Der Baum des Yoga mit Susanne Mayer
0178 – 854 37 47

Filmvorführung “Der atmende Gott” ca. 20:15 Uhr
mit Chai und indischen Köstlichkeiten auf Spendenbasis für den Bellur Trust*

Samstag, 22. Dezember 2018, 10 – 12 Uhr
Licht auf Pranayama mit Anika Gehlert
0173 – 98 65 208

Um Anmeldung bei dem jeweiligen Lehrer wird gebeten. Die Samstagstermine kosten 20 €, der Freitagabend-Kurs wie üblich 18 € / 15 € und die Geburtstagsfeier mit Filmvorführung ist frei. Weitere Infos auf www.yogawest.de

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Silvester: Tango-Yoga-Urlaub

Wir wollen intensiv Tango tanzen und an wichtigen Details feilen, die für den Tanzfluß und die Verbindung im Paar von Bedeutung sind. Dazu gibt es morgens und abends einen Unterrichtsblock mit Liane & Benedikt. Im Vorfeld wird Anika uns durch abgestimmte Yoga-Übungen auf den Unterricht vorbereiten und unser Körperbewußtsein stärken. Neben grundsätzlichen technischen Aspekten sind uns im Tango Themen wie Präsenz und innere Haltung sehr wichtig. Daher richtet sich das Angebot an alle, die bereits Grundkenntnisse im Tango besitzen, und nicht an ein bestimmtes Niveau.
 
Nachmittags gibt es Freiraum für eigene Aktivitäten oder reine Erholung. Wer möchte kann mit uns kleinere Ausflüge in die Umgebung machen. Der Gruberhof liegt wunderschön in den Bergen und wird wohl zu Schneespaziergängen einladen. Außerdem sind die Krimmler Wasserfälle (die größten Europas) nicht weit entfernt und wir möchten mit Euch dieses außergwöhnliche Naturschauspiel erleben. Im Seminarhaus gibt es zudem eine Sauna, die wir benutzen können.
 
Den Jahreswechsel wollen wir nicht nur feiern, sondern eine bewußte Verabschiedung des alten Jahres vollziehen und mit einer klaren Neuausrichtung den Wechsel nach 2019 erleben.
 
Weitere Informationen zum Seminarhaus findet Ihr auf der Homepage unter www.gruberhof.info. Der Gruberhof liegt etwa dreieinhalb Fahrstunden von Stuttgart entfernt und wir können Fahrgemeinschaften bilden. Wer möchte, kann seinen Aufenthalt nach dem Tango-Urlaub noch verlängern und zum Beispiel noch einige Tage Skifahren.
 
Also: Was kann es Schöneres geben, als mit Blick auf die verschneiten Berge Tango zu tanzen, zwischendurch in die Sauna zu gehen, eventuell die Skier anzuschnallen, den Körper nach viel Bewegung gut zu spüren und von lauter netten Menschen umgeben zu sein…
 
Wir freuen uns auf die Zeit mit Euch und unseren gemeinsamen Übergang ins neue Jahr!
 
Termin: 27. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019
Ort: Gruberhof Familie Aschaber, Jochbergthurn 9, 5730 Mittersill (Österreich)
Kosten: 400,- Euro für Übernachtung und Verpflegung,
zusätzlich 300,- Euro für das Unterrichtsangebot
Anmeldung und Rückfragen: bei Liane unter 0177-8404269 oder info@lalotango.de
www.yoganika.de
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Yoga Spezialthemen

Schultern, Nacken und Kiefer entspannen:
Mit der richtigen Arbeit in den Yogahaltungen wird Weite im Körper geschaffen, gekräftigt und entspannt. An diesem Termin steht ganz der obere Bereich des Brustkorbes mit Schultergürtel, Nacken und Kiefer im Fokus. Wir schaffen Raum und Weite durch spezielle Übungen für unseren Fokus-Bereich, sowohl in einer guten aufrechten Haltung, aber auch in fortgeschrittenen Haltungen, in denen das vielleicht nicht mehr so leicht ist. So öffnet sich der Schultergürtel und der Nacken bekommt mehr Raum. Wenn du schon Yogaerfahrung hast, kannst du dich per Email an anika.gehlert@yogawest.de anmelden.

3. November 2018
Yoga am Samstag mit Anika
10.00 – 12:00 Uhr
20 €

Nächster Termin:
12. Januar 2019
Dynamischer Übergang zwischen Asanas

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Praktikant/in gesucht!

Praktikum im Kulturbereich: Tango, Charleston, Yoga

Zwei selbständige Frauen, die seit vielen Jahren Yoga, Tanz und Events anbieten, suchen tatkräftige und kreative Unterstützung bei der Organisation, Verwaltung,
Umsetzung und Marketing für Kurse, Räume und Events.

Deine Aufgaben
können stetig wachsen je nach Kapazität und Engagement, so zum Beispiel:
– Kulturmanagement
– Marketing, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit
– Recherche und Bürotätigkeiten
– Kommunikation mit Kunden
– Kursverwaltung
– Raumbetreuung und Verwaltung
– Eventorganisation
– Dokumentation (Fotografie, Texte)
– Audio-Bearbeitung, Musikarchivierung
– evt. Assistenz bei Yoga- und Tanzunterricht
– evt. Bardienst

Du bringst mit:
– Eigenständiges Arbeiten
– Kommunikationsfähigkeit
– strukturiertes Arbeiten und Organisationstalent
kombiniert mit Chaos-Toleranz 🙂
– Computerkenntnisse
– Social Media Kompetenz
– idealerweise Fotografie & Webdesign-Fähigkeiten
– Interesse an Musik, Tanz und Bewegung

Wir bieten:
– Flexibles Praktikum mit Einblick in Berufsalltag
und Tätigkeitsfelder in der selbstständigen Kreativwirtschaft
– Kostenfreie Teilnahme an unserem Kursangebot:
Tango, Charleston, Iyengar Yoga
– Raumnutzung für eigene Projekte
– Freiraum für selbstständige Mitgestaltung
– Fahrtkostenerstattung
– schönen Arbeitsplatz

Zeitraum:
– Start flexibel
– mindestens 2 Tage die Woche
– mindestens 3 Monate
– gerne längerfristig

Ausbau zur Nebentätigkeit möglich!

Kontakt:
Bewerbung mit Motivation, Fähigkeiten, Referenzen, Lebenslauf, Bild und zeitlichen Vorstellungen zum Praktikum gerne als Mail an
Anika | info@anikakopfueber.de | 0173.9865208

Infos:
www.cielo-stuttgart.de
www.lalotango.de
www.anikakopfueber.de
www.yoganika.de

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Infoabend Iyengar-Yoga-Ferien am Sonntag, 7.10.2018

Iyengar®-Yoga-Ferien in Goa / Indien, 03. – 17. Februar 2019
Kurs-Module von 4 – 14 Tage, für Anfänger und Mittelstufe
mit Anika Gehlert & Matthias Kärcher

Seit nunmehr 20 Jahren reist Matthias Kärcher nach Indien und bietet im Februar 2019 bereits zum 6. Mal Iyengar®-Yoga-Ferien in Goa an. Diesmal werden Anika und Matthias gemeinsam diesen Yoga-Urlaub durchführen.

Für alle Interessierte bieten wir im Rahmen eines Info-Abends einen kleinen Vorge-schmack und erzählen über Land und Leute, wie sich dieser unglaubliche Subkontinent entwickelt hat und wie er immer noch in alten Traditionen hängt.

Von 17.00 – 18.30 Uhr stimmen wir uns mit einer Yogastunde ein und ab 19.00 Uhr zeigen wir Euch Bilder von Indien und geben Informationen zu den Yoga-Ferien im Februar 2019. Es gibt Dal, Tee und Snacks. Der Abend ist auf Spendenbasis.

bei Yoga West, Schwabstr. 12a, Stuttgart
Anmeldung für die Snacks gerne an: om@yoganika.de

 

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Bilder, Yogahaltungen und Sagen aus Indien

Der Fotograf Gerald Ulmann zeigt Eindrücke seiner Reise von Kerala nach Hampi, wohin Anika ihn nach dem Yogaurlaub bei Matthias Kärcher begleitete. In Hampi findet man ein kleines Dorf mit einem aktiven Tempel und auf einer riesigen Fläche die Überreste alter Gebäude und Tempel aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Dort soll auch das indische Epos, die Ramayana, gespielt haben, was auf Tempelreliefen verewigt ist.

Ab 18h übt Anika mit euch hüftöffnende Haltungen, regenerative und alte Asanas, die auf den Reliefen verewigt sind, mit einer Atemübung beschließen wir die Stunde.

Ab ca. 19h zeigen wir euch Bilder aus Kerala, Goa, Hampi und Mumbai, erzählen ein wenig von unseren Erlebnissen, der Ramanaya, und es gibt Informationen zum Yogaurlaub im Februar 2019 mit Anika Gehlert und Matthias Kärcher.

24. Juni 18-20 Uhr bei Yoga West, Schwabstr. 12a, Stuttgart, www.yogawest.de

Es gibt Tee und Snacks. Der Abend ist auf Spendenbasis.

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Urban Yoga Weekend

Das erste Urban Yoga Weekend in der alten Humboldt-Villa unterhalb der Karlshöhe lädt zum Schnuppern in alle möglichen Yogarichtungen ein. Ein Lifestyle-Markt und Vorträge zu verschiedenen Themen und der Garten zum Entspannen ergänzen das Programm.
Susanne und Anika vertreten Iyengar-Yoga und unterrichten:
Freitag: 19:30h Iyengar® Yoga: Yoga für Schultern und Nacken
Samstag: 9:30h Iyengar® Yoga: aus der Dynamik zur Ausrichtung
Samstag: 17:45h Iyengar® Yoga: Klare Hand- und Fußarbeit als Basis für stabile Asanas
Auch Dropin-Kurse sind möglich für 20 Euro je Stunde.
Villa Humboldt, Humboldtstr. 4, Stuttgart

Die Macher Karla und Heidi schreiben:
„Willkommen beim URBAN YOGA WEEKEND!

Kennst du das Bedürfnis raus aus dem Alltag zu wollen? Mal durchzuatmen, sich zu sortieren, mit lieben Menschen zu umgeben, gesund zu essen? Bei sich selbst anzukommen und umhüllt von dem Gefühl der tiefen Zufriedenheit zu sein.

Dann bist du hier genau richtig. Denn wir wollen dir an diesem Wochenende genau dieses Gefühl vermitteln. Wie möchten dich aus deinem Alltag locken, dir einen Raum bieten, um alles hinter dir zulassen. Eine Auszeit voller Yoga und Meditation, lieben Menschen, interessanten Workshops, leckerem Essen und einem Lifestylemarkt.

Das schöne daran? Du musst dafür nicht mal ins Allgäu oder gar nach Indien reisen. Unser Ziel ist es, im Großstadtdschungel für etwas mehr Leichtigkeit in deinem Leben zu sorgen.

Sichere dir deinen Zeitslot und sei dabei, wenn das erste Urban Yoga Weekend in Stuttgart seine Tore öffnet.

Mehr Infos auf der Homepage www.urbanyogaweekend.de

Love & Namasté
Deine Karla & Heidi“

 

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Yoga in Indien

Guten Morgenroutine

Das war wirklich eine ganz besondere Zeit… Im Februar war ich zwei Wochen in Indien. Die erste Woche habe ich bei Matthias Yogaurlaub mitgeübt, mir das wunderschöne Resort angesehen, das unglaubliche Buffet genossen und inspirierende Menschen aus aller Welt am Strand kennen gelernt. Ich habe mich viel mit Matthias ausgetauscht und werden den Urlaub 2019 gemeinsam unterrichten, da sich unsere Unterrichtsstile sehr gut ergänzen. Ich freue mich wahnsinnig darauf. So wie ich die Gruppe erlebt habe, entsteht durch das Reisen schon eine tolle Herausforderung und der Yoga hilft dabei, diese zu meistern und sich mit ungewohnten Situationen und den eigenen Reaktionen darauf auseinander zu setzen. Und wenn diese dann gemeistert sind, entsteht diese Freiheit und Kraft in den Menschen, sich viel mehr zuzutrauen und das Leben zu genießen mit all den Unsicherheiten und Abenteuern. Hast du Interesse nächstes Jahr mitzukommen, dem Winter ein bißchen zu entfliehen und ganz gezielt yogisches Werkzeug für Körper und Geist zu lernen, dann schreib mir gerne eine kurze Mail an om@yoganika.de

Alles in allem war es ein sanfter Einstieg in das Land. Alles bestens organisiert und einfach so schön, dass man sich gut erholen kann. Danach bin ich weiter gezogen nach Hampi, eine riesige alte Tempelanlage. Damals Hauptstadt eines Imperiums, das ganz Süd-Indien umfasste. Heute 28km2 Ruinen alter Tempel, Bäder, Elefantenställe, Paläste… und ein kleines Dorf, das Touristen und auch viele Pilger beherbergt und dann der immer noch aktive Shiva-Tempel, aus dem unaufhörlich Gebete erschallen.

Hier ein kleiner Reisebericht:
„Hampi im Februar abends im Dunkeln irgendwann gegen 21 Uhr: Ich bin durch das Tor in den Virupaksha-Tempel geschritten durch den hohen Turm, habe meine Schuhe im Vorhof ausgezogen und mich im Innenraum auf die Treppe gesetzt um zu beobachten und zu lauschen… Es ist warm und immer noch sind viele Pilger unterwegs oder Menschen, die hier übernachten, ich weiß es nicht genau. Familien mit Kindern haben es sich auf dem Boden gemütlich gemacht oder in der Säulenhalle nebenan, die Frauen alle in bunten Saris. Ich kann kaum beurteilen, ob sie auf der Straße leben, für mich sehen die alle sehr gepflegt und wunderschön aus.
Die Priester winken dich in das Heiligste herein, fragen nach 10 Rupien und schmieren dir ein Bindi auf die Stirn. Mehr Handel als Religion irgendwie. Aber vielleicht tut ein wenig Pragmatik der Religion auch gut.

Der Himmel wirkt irgendwie gelblich von den Scheinwerfern, die auf den Tempel gerichtet sind. Das macht die Nacht so unwirklich. Dazu kommt die Musik, die eigentlich den ganzen Tag aus dem Turm hallt. Doch jetzt stimmt eine Liveband an, erinnert mich fast an schepprigen Charleston. Bis die Bläser einsetzen.

Hampi lädt dich auf 28qkm ein, die heiligen Tempel eines Imperiums aus dem 14. Jahrhundert zu bestaunen. Filigrane Torbogen wie Lotusblätter geformt für die Prinzessin, Bäder aus schwarzem schlichten Stein in geometrischer Anordnung, Rundbogen und Zwiebeldächer für die Elephantenställe und viele viele Säulenhallen, die das Licht unglaublich brechen und durch die hindurch das nächste Wunder bald zu bestaunen ist. Reliefe an den Wänden zeugen von der Ramayana, einem jedermann bekannten Epos: Die Geschichte Ramas, der seine geliebte Sita retten will, und dem dabei die Affenarme und Hanuman, der Affengott, dienlich waren. Immer wieder findet man Yogaposen oder tänzerische Haltungen bei den abgebildeten Figuren.

Und zwischen der trockenen Landschaft in ihrer Weite, den aberwitzigen Felsformationen: der große ruhige Fluß, Thungabhadra, der sich durch die Landschaft voller riesiger, steiniger Kiesel gräbt. In ihm baden die Pilger, bevor sie in den Tempel gehen. Jeden Morgen wird dort auch Lakshmi, der Tempelelefant, geschrubbt. Weiter draußen kann man mit einem kleinen, runden Korb-Boot, das wohl schon die Portugiesen nutzen, an die andere Seite übersetzen. Ich bin nicht damit gefahren, es war tagsüber einfach immer zu heiß und wo kommt man drüben an… ein weiteres, unendliches Gebiet voller Tempelruinen?
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Hinweise zum Üben

Krankenkassen-Anerkennung

Ankommen
Die Ruhe und das Einstimmen gehören zum Yoga üben, beginne schon vor dem Üben dich darauf einzustellen.
Wenn du einen Kurs besuchst, sei etwas früher da, um dir einen Platz zu suchen und dich in Ruhe umzuziehen. Solltest Du einmal zu spät kommen, dann komme so leise wie möglich herein.

Gesundheit
Informiere den Lehrer vor dem Unterricht über gesundheitliche Beschwerden oder Veränderungen, Krankheiten, v.a. Herzerkrankungen, Bluthochdruck, dann übe keine Standhaltungen. Bei Augenleiden, Tinnitus oder akuten Kopf- oder Kiefer-Operationen/Wunden übe keine Umkehrhaltungen. Während Menstruation oder Schwangerschaft bringe keinen Druck und keine Enge in den Bauchbereich, vermeide Bauchübungen, Rückwärtsstreckungen und geschlossene Drehhaltungen.

Äußerliche Vorbereitung
Trage bequeme, stark dehnbare Kleidung. Je eng anliegender oder kürzer die Kleidung ist, desto besser kann die Haltung korrigiert werden. Binde Deine Haare zusammen. Lege Deinen Schmuck und Armbanduhr ab. Trage kein Parfum, wasche Hände und Füsse möglichst vor dem Üben. Schalte Dein Handy ganz ab, wir wollen Störungen und Strahlung beim Üben vermeiden.

Innerliche Vorbereitung
Übe mit leerem Magen! Iss möglichst mindestens 3 Stunden vor dem Yoga nichts mehr. Trinke eine Stunde vorher keine großen Mengen Flüssigkeit. Ein Glas Wasser oder Tee ist in Ordnung, besser jedoch nicht kurz vorher. Leere Darm und Blase vor der Praxis.

Beim Üben
Führe die Ansagen exakt und konzentriert aus und spüre nach, wie Du sie umsetzen kannst. Finde Deine persönliche Grenze und akzeptiere Deine momentane Verfassung. Gehe langsam und achtsam in die Haltungen und löse sie auch so auf. Auch bei stechenden Schmerzen nimm dich langsam zurück und löse auf. Dehnungsschmerzen sind zu Beginn normal, doch dosiere sie achtsam, beginne weniger intensiv, um deinen Körper kennenzulernen und dich allmählich zu steigern.
Achte in allen Asanas auf einen ruhigen und gleichmäßigen Atem. Achte auf die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Richte dich zunächst gut aus in einem Asana, dann versuche innerhalb der Form dich auszudehnen und auch zu entspannen.
Übe während der Menstruation sanfter, vermeide Umkehrhaltungen, Bauchübungen und allzu anstrengende Asanas. Frage nach entsprechenden Alternativen.
Sei achtsam im Umgang mit Dir, der Gruppe und den Hilfsmitteln.
Frage nach, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Hilfsmittel
Du kannst zu Beginn zu Hause die Hilfsmittel improvisieren, nicht alles muss man gleich kaufen.
Klötze: Bücher, Kaffeepackungen, …
Gurt: (Bademantel-)Gürtel, Theraband, Tuch, Seil, …
Kissen: mehrere schmal gefaltete Decken, eine festgerollte und geschnürte Bettdecke, ein längliches Kopfkissen, ein Sofakissen, …
Hast du herausgefunden, was du oft und gut für dich gebrauchen kannst, dann kannst du die Hilfsmittel bei www.yogamanufaktur.de bestellen. Angelika fertigt die meisten Sachen in Donzdorf selbst und achtet auf gute Materialien und Produktion. Viele billige Matten vom Discounter rutschen oder halten nicht lange.

Viel Freude!
Übe diszipliniert, aber auch mit Gelassenheit! Hab Freude dabei, deinen Körper zu spüren! Erst eine regelmäßige Praxis hat einen andauernden Effekt auf Körper und Geist. Einmal die Woche ist schon ein guter Start, der Effekte bringt. Doch suche dir auch ein festes Zeitfenster für das Üben zu Hause!