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Sylvester: Tango-Yoga-Urlaub

Wir wollen intensiv Tango tanzen und an wichtigen Details feilen, die für den Tanzfluß und die Verbindung im Paar von Bedeutung sind. Dazu gibt es morgens und abends einen Unterrichtsblock mit Liane & Benedikt. Im Vorfeld wird Anika uns durch abgestimmte Yoga-Übungen auf den Unterricht vorbereiten und unser Körperbewußtsein stärken. Neben grundsätzlichen technischen Aspekten sind uns im Tango Themen wie Präsenz und innere Haltung sehr wichtig. Daher richtet sich das Angebot an alle, die bereits Grundkenntnisse im Tango besitzen, und nicht an ein bestimmtes Niveau.
 
Nachmittags gibt es Freiraum für eigene Aktivitäten oder reine Erholung. Wer möchte kann mit uns kleinere Ausflüge in die Umgebung machen. Der Gruberhof liegt wunderschön in den Bergen und wird wohl zu Schneespaziergängen einladen. Außerdem sind die Krimmler Wasserfälle (die größten Europas) nicht weit entfernt und wir möchten mit Euch dieses außergwöhnliche Naturschauspiel erleben. Im Seminarhaus gibt es zudem eine Sauna, die wir benutzen können.
 
Den Jahreswechsel wollen wir nicht nur feiern, sondern eine bewußte Verabschiedung des alten Jahres vollziehen und mit einer klaren Neuausrichtung den Wechsel nach 2019 erleben.
 
Weitere Informationen zum Seminarhaus findet Ihr auf der Homepage unter www.gruberhof.info. Der Gruberhof liegt etwa dreieinhalb Fahrstunden von Stuttgart entfernt und wir können Fahrgemeinschaften bilden. Wer möchte, kann seinen Aufenthalt nach dem Tango-Urlaub noch verlängern und zum Beispiel noch einige Tage Skifahren.
 
Also: Was kann es Schöneres geben, als mit Blick auf die verschneiten Berge Tango zu tanzen, zwischendurch in die Sauna zu gehen, eventuell die Skier anzuschnallen, den Körper nach viel Bewegung gut zu spüren und von lauter netten Menschen umgeben zu sein…
 
Wir freuen uns auf die Zeit mit Euch und unseren gemeinsamen Übergang ins neue Jahr!
 
Termin: 28. Dezember 2018 bis 2. Januar 2019
Ort: Gruberhof – Familie Aschaber, Jochbergthurn 9, 5730 Mittersill (Österreich)
Kosten: 400,- Euro für Übernachtung und Verpflegung,
zusätzlich 300,- Euro für das Unterrichtsangebot

Anmeldung und Rückfragen: bei Liane unter 0177-8404269 oder info@lalotango.de
www.yoganika.de
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Infoabend Iyengar-Yoga-Ferien am Sonntag, 7.10.2018

Iyengar®-Yoga-Ferien in Goa / Indien, 03. – 17. Februar 2019
Kurs-Module von 4 – 14 Tage, für Anfänger und Mittelstufe
mit Anika Gehlert & Matthias Kärcher

Seit nunmehr 20 Jahren reist Matthias Kärcher nach Indien und bietet im Februar 2019 bereits zum 6. Mal Iyengar®-Yoga-Ferien in Goa an. Diesmal werden Anika und Matthias gemeinsam diesen Yoga-Urlaub durchführen.

Für alle Interessierte bieten wir im Rahmen eines Info-Abends einen kleinen Vorge-schmack und erzählen über Land und Leute, wie sich dieser unglaubliche Subkontinent entwickelt hat und wie er immer noch in alten Traditionen hängt.

Von 17.00 – 18.30 Uhr stimmen wir uns mit einer Yogastunde ein und ab 19.00 Uhr zeigen wir Euch Bilder von Indien und geben Informationen zu den Yoga-Ferien im Februar 2019. Es gibt Dal, Tee und Snacks. Der Abend ist auf Spendenbasis.

bei Yoga West, Schwabstr. 12a, Stuttgart
Anmeldung für die Snacks gerne an: om@yoganika.de

 

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Yoga in Indien

Das war wirklich eine ganz besondere Zeit… Im Februar war ich zwei Wochen in Indien. Die erste Woche habe ich bei Matthias Yogaurlaub mitgeübt, mir das wunderschöne Resort angesehen, das unglaubliche Buffet genossen und inspirierende Menschen aus aller Welt am Strand kennen gelernt. Ich habe mich viel mit Matthias ausgetauscht und werden den Urlaub 2019 gemeinsam unterrichten, da sich unsere Unterrichtsstile sehr gut ergänzen. Ich freue mich wahnsinnig darauf. So wie ich die Gruppe erlebt habe, entsteht durch das Reisen schon eine tolle Herausforderung und der Yoga hilft dabei, diese zu meistern und sich mit ungewohnten Situationen und den eigenen Reaktionen darauf auseinander zu setzen. Und wenn diese dann gemeistert sind, entsteht diese Freiheit und Kraft in den Menschen, sich viel mehr zuzutrauen und das Leben zu genießen mit all den Unsicherheiten und Abenteuern. Hast du Interesse nächstes Jahr mitzukommen, dem Winter ein bißchen zu entfliehen und ganz gezielt yogisches Werkzeug für Körper und Geist zu lernen, dann schreib mir gerne eine kurze Mail an om@yoganika.de

Alles in allem war es ein sanfter Einstieg in das Land. Alles bestens organisiert und einfach so schön, dass man sich gut erholen kann. Danach bin ich weiter gezogen nach Hampi, eine riesige alte Tempelanlage. Damals Hauptstadt eines Imperiums, das ganz Süd-Indien umfasste. Heute 28km2 Ruinen alter Tempel, Bäder, Elefantenställe, Paläste… und ein kleines Dorf, das Touristen und auch viele Pilger beherbergt und dann der immer noch aktive Shiva-Tempel, aus dem unaufhörlich Gebete erschallen.

Hier ein kleiner Reisebericht:
„Hampi im Februar abends im Dunkeln irgendwann gegen 21 Uhr: Ich bin durch das Tor in den Virupaksha-Tempel geschritten durch den hohen Turm, habe meine Schuhe im Vorhof ausgezogen und mich im Innenraum auf die Treppe gesetzt um zu beobachten und zu lauschen… Es ist warm und immer noch sind viele Pilger unterwegs oder Menschen, die hier übernachten, ich weiß es nicht genau. Familien mit Kindern haben es sich auf dem Boden gemütlich gemacht oder in der Säulenhalle nebenan, die Frauen alle in bunten Saris. Ich kann kaum beurteilen, ob sie auf der Straße leben, für mich sehen die alle sehr gepflegt und wunderschön aus.
Die Priester winken dich in das Heiligste herein, fragen nach 10 Rupien und schmieren dir ein Bindi auf die Stirn. Mehr Handel als Religion irgendwie. Aber vielleicht tut ein wenig Pragmatik der Religion auch gut.

Der Himmel wirkt irgendwie gelblich von den Scheinwerfern, die auf den Tempel gerichtet sind. Das macht die Nacht so unwirklich. Dazu kommt die Musik, die eigentlich den ganzen Tag aus dem Turm hallt. Doch jetzt stimmt eine Liveband an, erinnert mich fast an schepprigen Charleston. Bis die Bläser einsetzen.

Hampi lädt dich auf 28qkm ein, die heiligen Tempel eines Imperiums aus dem 14. Jahrhundert zu bestaunen. Filigrane Torbogen wie Lotusblätter geformt für die Prinzessin, Bäder aus schwarzem schlichten Stein in geometrischer Anordnung, Rundbogen und Zwiebeldächer für die Elephantenställe und viele viele Säulenhallen, die das Licht unglaublich brechen und durch die hindurch das nächste Wunder bald zu bestaunen ist. Reliefe an den Wänden zeugen von der Ramayana, einem jedermann bekannten Epos: Die Geschichte Ramas, der seine geliebte Sita retten will, und dem dabei die Affenarme und Hanuman, der Affengott, dienlich waren. Immer wieder findet man Yogaposen oder tänzerische Haltungen bei den abgebildeten Figuren.

Und zwischen der trockenen Landschaft in ihrer Weite, den aberwitzigen Felsformationen: der große ruhige Fluß, Thungabhadra, der sich durch die Landschaft voller riesiger, steiniger Kiesel gräbt. In ihm baden die Pilger, bevor sie in den Tempel gehen. Jeden Morgen wird dort auch Lakshmi, der Tempelelefant, geschrubbt. Weiter draußen kann man mit einem kleinen, runden Korb-Boot, das wohl schon die Portugiesen nutzen, an die andere Seite übersetzen. Ich bin nicht damit gefahren, es war tagsüber einfach immer zu heiß und wo kommt man drüben an… ein weiteres, unendliches Gebiet voller Tempelruinen?