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Urban Yoga Weekend

Das erste Urban Yoga Weekend in der alten Humboldt-Villa unterhalb der Karlshöhe lädt zum Schnuppern in alle möglichen Yogarichtungen ein. Ein Lifestyle-Markt und Vorträge zu verschiedenen Themen und der Garten zum Entspannen ergänzen das Programm.
Susanne und Anika vertreten Iyengar-Yoga und unterrichten:
Freitag: 19:30h Iyengar® Yoga: Yoga für Schultern und Nacken
Samstag: 9:30h Iyengar® Yoga: aus der Dynamik zur Ausrichtung
Samstag: 17:45h Iyengar® Yoga: Klare Hand- und Fußarbeit als Basis für stabile Asanas
Auch Dropin-Kurse sind möglich für 20 Euro je Stunde.
Villa Humboldt, Humboldtstr. 4, Stuttgart

Die Macher Karla und Heidi schreiben:
„Willkommen beim URBAN YOGA WEEKEND!

Kennst du das Bedürfnis raus aus dem Alltag zu wollen? Mal durchzuatmen, sich zu sortieren, mit lieben Menschen zu umgeben, gesund zu essen? Bei sich selbst anzukommen und umhüllt von dem Gefühl der tiefen Zufriedenheit zu sein.

Dann bist du hier genau richtig. Denn wir wollen dir an diesem Wochenende genau dieses Gefühl vermitteln. Wie möchten dich aus deinem Alltag locken, dir einen Raum bieten, um alles hinter dir zulassen. Eine Auszeit voller Yoga und Meditation, lieben Menschen, interessanten Workshops, leckerem Essen und einem Lifestylemarkt.

Das schöne daran? Du musst dafür nicht mal ins Allgäu oder gar nach Indien reisen. Unser Ziel ist es, im Großstadtdschungel für etwas mehr Leichtigkeit in deinem Leben zu sorgen.

Sichere dir deinen Zeitslot und sei dabei, wenn das erste Urban Yoga Weekend in Stuttgart seine Tore öffnet.

Mehr Infos auf der Homepage www.urbanyogaweekend.de

Love & Namasté
Deine Karla & Heidi“

 

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Yoga in Indien

Das war wirklich eine ganz besondere Zeit… Im Februar war ich zwei Wochen in Indien. Die erste Woche habe ich bei Matthias Yogaurlaub mitgeübt, mir das wunderschöne Resort angesehen, das unglaubliche Buffet genossen und inspirierende Menschen aus aller Welt am Strand kennen gelernt. Ich habe mich viel mit Matthias ausgetauscht und werden den Urlaub 2019 gemeinsam unterrichten, da sich unsere Unterrichtsstile sehr gut ergänzen. Ich freue mich wahnsinnig darauf. So wie ich die Gruppe erlebt habe, entsteht durch das Reisen schon eine tolle Herausforderung und der Yoga hilft dabei, diese zu meistern und sich mit ungewohnten Situationen und den eigenen Reaktionen darauf auseinander zu setzen. Und wenn diese dann gemeistert sind, entsteht diese Freiheit und Kraft in den Menschen, sich viel mehr zuzutrauen und das Leben zu genießen mit all den Unsicherheiten und Abenteuern. Hast du Interesse nächstes Jahr mitzukommen, dem Winter ein bißchen zu entfliehen und ganz gezielt yogisches Werkzeug für Körper und Geist zu lernen, dann schreib mir gerne eine kurze Mail an om@yoganika.de

Alles in allem war es ein sanfter Einstieg in das Land. Alles bestens organisiert und einfach so schön, dass man sich gut erholen kann. Danach bin ich weiter gezogen nach Hampi, eine riesige alte Tempelanlage. Damals Hauptstadt eines Imperiums, das ganz Süd-Indien umfasste. Heute 28km2 Ruinen alter Tempel, Bäder, Elefantenställe, Paläste… und ein kleines Dorf, das Touristen und auch viele Pilger beherbergt und dann der immer noch aktive Shiva-Tempel, aus dem unaufhörlich Gebete erschallen.

Hier ein kleiner Reisebericht:
„Hampi im Februar abends im Dunkeln irgendwann gegen 21 Uhr: Ich bin durch das Tor in den Virupaksha-Tempel geschritten durch den hohen Turm, habe meine Schuhe im Vorhof ausgezogen und mich im Innenraum auf die Treppe gesetzt um zu beobachten und zu lauschen… Es ist warm und immer noch sind viele Pilger unterwegs oder Menschen, die hier übernachten, ich weiß es nicht genau. Familien mit Kindern haben es sich auf dem Boden gemütlich gemacht oder in der Säulenhalle nebenan, die Frauen alle in bunten Saris. Ich kann kaum beurteilen, ob sie auf der Straße leben, für mich sehen die alle sehr gepflegt und wunderschön aus.
Die Priester winken dich in das Heiligste herein, fragen nach 10 Rupien und schmieren dir ein Bindi auf die Stirn. Mehr Handel als Religion irgendwie. Aber vielleicht tut ein wenig Pragmatik der Religion auch gut.

Der Himmel wirkt irgendwie gelblich von den Scheinwerfern, die auf den Tempel gerichtet sind. Das macht die Nacht so unwirklich. Dazu kommt die Musik, die eigentlich den ganzen Tag aus dem Turm hallt. Doch jetzt stimmt eine Liveband an, erinnert mich fast an schepprigen Charleston. Bis die Bläser einsetzen.

Hampi lädt dich auf 28qkm ein, die heiligen Tempel eines Imperiums aus dem 14. Jahrhundert zu bestaunen. Filigrane Torbogen wie Lotusblätter geformt für die Prinzessin, Bäder aus schwarzem schlichten Stein in geometrischer Anordnung, Rundbogen und Zwiebeldächer für die Elephantenställe und viele viele Säulenhallen, die das Licht unglaublich brechen und durch die hindurch das nächste Wunder bald zu bestaunen ist. Reliefe an den Wänden zeugen von der Ramayana, einem jedermann bekannten Epos: Die Geschichte Ramas, der seine geliebte Sita retten will, und dem dabei die Affenarme und Hanuman, der Affengott, dienlich waren. Immer wieder findet man Yogaposen oder tänzerische Haltungen bei den abgebildeten Figuren.

Und zwischen der trockenen Landschaft in ihrer Weite, den aberwitzigen Felsformationen: der große ruhige Fluß, Thungabhadra, der sich durch die Landschaft voller riesiger, steiniger Kiesel gräbt. In ihm baden die Pilger, bevor sie in den Tempel gehen. Jeden Morgen wird dort auch Lakshmi, der Tempelelefant, geschrubbt. Weiter draußen kann man mit einem kleinen, runden Korb-Boot, das wohl schon die Portugiesen nutzen, an die andere Seite übersetzen. Ich bin nicht damit gefahren, es war tagsüber einfach immer zu heiß und wo kommt man drüben an… ein weiteres, unendliches Gebiet voller Tempelruinen?
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Hinweise zum Üben

Krankenkassen-Anerkennung

Ankommen
Die Ruhe und das Einstimmen gehören zum Yoga üben, beginne schon vor dem Üben dich darauf einzustellen.
Wenn du einen Kurs besuchst, sei etwas früher da, um dir einen Platz zu suchen und dich in Ruhe umzuziehen. Solltest Du einmal zu spät kommen, dann komme so leise wie möglich herein.

Gesundheit
Informiere den Lehrer vor dem Unterricht über gesundheitliche Beschwerden oder Veränderungen, Krankheiten, v.a. Herzerkrankungen, Bluthochdruck, dann übe keine Standhaltungen. Bei Augenleiden, Tinnitus oder akuten Kopf- oder Kiefer-Operationen/Wunden übe keine Umkehrhaltungen. Während Menstruation oder Schwangerschaft bringe keinen Druck und keine Enge in den Bauchbereich, vermeide Bauchübungen, Rückwärtsstreckungen und geschlossene Drehhaltungen.

Äußerliche Vorbereitung
Trage bequeme, stark dehnbare Kleidung. Je eng anliegender oder kürzer die Kleidung ist, desto besser kann die Haltung korrigiert werden. Binde Deine Haare zusammen. Lege Deinen Schmuck und Armbanduhr ab. Trage kein Parfum, wasche Hände und Füsse möglichst vor dem Üben. Schalte Dein Handy ganz ab, wir wollen Störungen und Strahlung beim Üben vermeiden.

Innerliche Vorbereitung
Übe mit leerem Magen! Iss möglichst mindestens 3 Stunden vor dem Yoga nichts mehr. Trinke eine Stunde vorher keine großen Mengen Flüssigkeit. Ein Glas Wasser oder Tee ist in Ordnung, besser jedoch nicht kurz vorher. Leere Darm und Blase vor der Praxis.

Beim Üben
Führe die Ansagen exakt und konzentriert aus und spüre nach, wie Du sie umsetzen kannst. Finde Deine persönliche Grenze und akzeptiere Deine momentane Verfassung. Gehe langsam und achtsam in die Haltungen und löse sie auch so auf. Auch bei stechenden Schmerzen nimm dich langsam zurück und löse auf. Dehnungsschmerzen sind zu Beginn normal, doch dosiere sie achtsam, beginne weniger intensiv, um deinen Körper kennenzulernen und dich allmählich zu steigern.
Achte in allen Asanas auf einen ruhigen und gleichmäßigen Atem. Achte auf die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Richte dich zunächst gut aus in einem Asana, dann versuche innerhalb der Form dich auszudehnen und auch zu entspannen.
Übe während der Menstruation sanfter, vermeide Umkehrhaltungen, Bauchübungen und allzu anstrengende Asanas. Frage nach entsprechenden Alternativen.
Sei achtsam im Umgang mit Dir, der Gruppe und den Hilfsmitteln.
Frage nach, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Hilfsmittel
Du kannst zu Beginn zu Hause die Hilfsmittel improvisieren, nicht alles muss man gleich kaufen.
Klötze: Bücher, Kaffeepackungen, …
Gurt: (Bademantel-)Gürtel, Theraband, Tuch, Seil, …
Kissen: mehrere schmal gefaltete Decken, eine festgerollte und geschnürte Bettdecke, ein längliches Kopfkissen, ein Sofakissen, …
Hast du herausgefunden, was du oft und gut für dich gebrauchen kannst, dann kannst du die Hilfsmittel bei www.yogamanufaktur.de bestellen. Angelika fertigt die meisten Sachen in Donzdorf selbst und achtet auf gute Materialien und Produktion. Viele billige Matten vom Discounter rutschen oder halten nicht lange.

Viel Freude!
Übe diszipliniert, aber auch mit Gelassenheit! Hab Freude dabei, deinen Körper zu spüren! Erst eine regelmäßige Praxis hat einen andauernden Effekt auf Körper und Geist. Einmal die Woche ist schon ein guter Start, der Effekte bringt. Doch suche dir auch ein festes Zeitfenster für das Üben zu Hause!