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Bilder, Yogahaltungen und Sagen aus Indien

Der Fotograf Gerald Ulmann zeigt Eindrücke seiner Reise von Kerala nach Hampi, wohin Anika ihn nach dem Yogaurlaub bei Matthias Kärcher begleitete. In Hampi findet man ein kleines Dorf mit einem aktiven Tempel und auf einer riesigen Fläche die Überreste alter Gebäude und Tempel aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Dort soll auch das indische Epos, die Ramayana, gespielt haben, was auf Tempelreliefen verewigt ist.

Ab 18h übt Anika mit euch hüftöffnende Haltungen, regenerative und alte Asanas, die auf den Reliefen verewigt sind, mit einer Atemübung beschließen wir die Stunde.

Ab ca. 19h zeigen wir euch Bilder aus Kerala, Goa, Hampi und Mumbai, erzählen ein wenig von unseren Erlebnissen, der Ramanaya, und es gibt Informationen zum Yogaurlaub im Februar 2019 mit Anika Gehlert und Matthias Kärcher.

24. Juni 18-20 Uhr bei Yoga West, Schwabstr. 12a, Stuttgart, www.yogawest.de

Es gibt Tee und Snacks. Der Abend ist auf Spendenbasis.

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Urban Yoga Weekend

Das erste Urban Yoga Weekend in der alten Humboldt-Villa unterhalb der Karlshöhe lädt zum Schnuppern in alle möglichen Yogarichtungen ein. Ein Lifestyle-Markt und Vorträge zu verschiedenen Themen und der Garten zum Entspannen ergänzen das Programm.
Susanne und Anika vertreten Iyengar-Yoga und unterrichten:
Freitag: 19:30h Iyengar® Yoga: Yoga für Schultern und Nacken
Samstag: 9:30h Iyengar® Yoga: aus der Dynamik zur Ausrichtung
Samstag: 17:45h Iyengar® Yoga: Klare Hand- und Fußarbeit als Basis für stabile Asanas
Auch Dropin-Kurse sind möglich für 20 Euro je Stunde.
Villa Humboldt, Humboldtstr. 4, Stuttgart

Die Macher Karla und Heidi schreiben:
„Willkommen beim URBAN YOGA WEEKEND!

Kennst du das Bedürfnis raus aus dem Alltag zu wollen? Mal durchzuatmen, sich zu sortieren, mit lieben Menschen zu umgeben, gesund zu essen? Bei sich selbst anzukommen und umhüllt von dem Gefühl der tiefen Zufriedenheit zu sein.

Dann bist du hier genau richtig. Denn wir wollen dir an diesem Wochenende genau dieses Gefühl vermitteln. Wie möchten dich aus deinem Alltag locken, dir einen Raum bieten, um alles hinter dir zulassen. Eine Auszeit voller Yoga und Meditation, lieben Menschen, interessanten Workshops, leckerem Essen und einem Lifestylemarkt.

Das schöne daran? Du musst dafür nicht mal ins Allgäu oder gar nach Indien reisen. Unser Ziel ist es, im Großstadtdschungel für etwas mehr Leichtigkeit in deinem Leben zu sorgen.

Sichere dir deinen Zeitslot und sei dabei, wenn das erste Urban Yoga Weekend in Stuttgart seine Tore öffnet.

Mehr Infos auf der Homepage www.urbanyogaweekend.de

Love & Namasté
Deine Karla & Heidi“

 

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Yoga in Indien

Das war wirklich eine ganz besondere Zeit… Im Februar war ich zwei Wochen in Indien. Die erste Woche habe ich bei Matthias Yogaurlaub mitgeübt, mir das wunderschöne Resort angesehen, das unglaubliche Buffet genossen und inspirierende Menschen aus aller Welt am Strand kennen gelernt. Ich habe mich viel mit Matthias ausgetauscht und werden den Urlaub 2019 gemeinsam unterrichten, da sich unsere Unterrichtsstile sehr gut ergänzen. Ich freue mich wahnsinnig darauf. So wie ich die Gruppe erlebt habe, entsteht durch das Reisen schon eine tolle Herausforderung und der Yoga hilft dabei, diese zu meistern und sich mit ungewohnten Situationen und den eigenen Reaktionen darauf auseinander zu setzen. Und wenn diese dann gemeistert sind, entsteht diese Freiheit und Kraft in den Menschen, sich viel mehr zuzutrauen und das Leben zu genießen mit all den Unsicherheiten und Abenteuern. Hast du Interesse nächstes Jahr mitzukommen, dem Winter ein bißchen zu entfliehen und ganz gezielt yogisches Werkzeug für Körper und Geist zu lernen, dann schreib mir gerne eine kurze Mail an om@yoganika.de

Alles in allem war es ein sanfter Einstieg in das Land. Alles bestens organisiert und einfach so schön, dass man sich gut erholen kann. Danach bin ich weiter gezogen nach Hampi, eine riesige alte Tempelanlage. Damals Hauptstadt eines Imperiums, das ganz Süd-Indien umfasste. Heute 28km2 Ruinen alter Tempel, Bäder, Elefantenställe, Paläste… und ein kleines Dorf, das Touristen und auch viele Pilger beherbergt und dann der immer noch aktive Shiva-Tempel, aus dem unaufhörlich Gebete erschallen.

Hier ein kleiner Reisebericht:
„Hampi im Februar abends im Dunkeln irgendwann gegen 21 Uhr: Ich bin durch das Tor in den Virupaksha-Tempel geschritten durch den hohen Turm, habe meine Schuhe im Vorhof ausgezogen und mich im Innenraum auf die Treppe gesetzt um zu beobachten und zu lauschen… Es ist warm und immer noch sind viele Pilger unterwegs oder Menschen, die hier übernachten, ich weiß es nicht genau. Familien mit Kindern haben es sich auf dem Boden gemütlich gemacht oder in der Säulenhalle nebenan, die Frauen alle in bunten Saris. Ich kann kaum beurteilen, ob sie auf der Straße leben, für mich sehen die alle sehr gepflegt und wunderschön aus.
Die Priester winken dich in das Heiligste herein, fragen nach 10 Rupien und schmieren dir ein Bindi auf die Stirn. Mehr Handel als Religion irgendwie. Aber vielleicht tut ein wenig Pragmatik der Religion auch gut.

Der Himmel wirkt irgendwie gelblich von den Scheinwerfern, die auf den Tempel gerichtet sind. Das macht die Nacht so unwirklich. Dazu kommt die Musik, die eigentlich den ganzen Tag aus dem Turm hallt. Doch jetzt stimmt eine Liveband an, erinnert mich fast an schepprigen Charleston. Bis die Bläser einsetzen.

Hampi lädt dich auf 28qkm ein, die heiligen Tempel eines Imperiums aus dem 14. Jahrhundert zu bestaunen. Filigrane Torbogen wie Lotusblätter geformt für die Prinzessin, Bäder aus schwarzem schlichten Stein in geometrischer Anordnung, Rundbogen und Zwiebeldächer für die Elephantenställe und viele viele Säulenhallen, die das Licht unglaublich brechen und durch die hindurch das nächste Wunder bald zu bestaunen ist. Reliefe an den Wänden zeugen von der Ramayana, einem jedermann bekannten Epos: Die Geschichte Ramas, der seine geliebte Sita retten will, und dem dabei die Affenarme und Hanuman, der Affengott, dienlich waren. Immer wieder findet man Yogaposen oder tänzerische Haltungen bei den abgebildeten Figuren.

Und zwischen der trockenen Landschaft in ihrer Weite, den aberwitzigen Felsformationen: der große ruhige Fluß, Thungabhadra, der sich durch die Landschaft voller riesiger, steiniger Kiesel gräbt. In ihm baden die Pilger, bevor sie in den Tempel gehen. Jeden Morgen wird dort auch Lakshmi, der Tempelelefant, geschrubbt. Weiter draußen kann man mit einem kleinen, runden Korb-Boot, das wohl schon die Portugiesen nutzen, an die andere Seite übersetzen. Ich bin nicht damit gefahren, es war tagsüber einfach immer zu heiß und wo kommt man drüben an… ein weiteres, unendliches Gebiet voller Tempelruinen?
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Hinweise zum Üben

Krankenkassen-Anerkennung

Ankommen
Die Ruhe und das Einstimmen gehören zum Yoga üben, beginne schon vor dem Üben dich darauf einzustellen.
Wenn du einen Kurs besuchst, sei etwas früher da, um dir einen Platz zu suchen und dich in Ruhe umzuziehen. Solltest Du einmal zu spät kommen, dann komme so leise wie möglich herein.

Gesundheit
Informiere den Lehrer vor dem Unterricht über gesundheitliche Beschwerden oder Veränderungen, Krankheiten, v.a. Herzerkrankungen, Bluthochdruck, dann übe keine Standhaltungen. Bei Augenleiden, Tinnitus oder akuten Kopf- oder Kiefer-Operationen/Wunden übe keine Umkehrhaltungen. Während Menstruation oder Schwangerschaft bringe keinen Druck und keine Enge in den Bauchbereich, vermeide Bauchübungen, Rückwärtsstreckungen und geschlossene Drehhaltungen.

Äußerliche Vorbereitung
Trage bequeme, stark dehnbare Kleidung. Je eng anliegender oder kürzer die Kleidung ist, desto besser kann die Haltung korrigiert werden. Binde Deine Haare zusammen. Lege Deinen Schmuck und Armbanduhr ab. Trage kein Parfum, wasche Hände und Füsse möglichst vor dem Üben. Schalte Dein Handy ganz ab, wir wollen Störungen und Strahlung beim Üben vermeiden.

Innerliche Vorbereitung
Übe mit leerem Magen! Iss möglichst mindestens 3 Stunden vor dem Yoga nichts mehr. Trinke eine Stunde vorher keine großen Mengen Flüssigkeit. Ein Glas Wasser oder Tee ist in Ordnung, besser jedoch nicht kurz vorher. Leere Darm und Blase vor der Praxis.

Beim Üben
Führe die Ansagen exakt und konzentriert aus und spüre nach, wie Du sie umsetzen kannst. Finde Deine persönliche Grenze und akzeptiere Deine momentane Verfassung. Gehe langsam und achtsam in die Haltungen und löse sie auch so auf. Auch bei stechenden Schmerzen nimm dich langsam zurück und löse auf. Dehnungsschmerzen sind zu Beginn normal, doch dosiere sie achtsam, beginne weniger intensiv, um deinen Körper kennenzulernen und dich allmählich zu steigern.
Achte in allen Asanas auf einen ruhigen und gleichmäßigen Atem. Achte auf die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Richte dich zunächst gut aus in einem Asana, dann versuche innerhalb der Form dich auszudehnen und auch zu entspannen.
Übe während der Menstruation sanfter, vermeide Umkehrhaltungen, Bauchübungen und allzu anstrengende Asanas. Frage nach entsprechenden Alternativen.
Sei achtsam im Umgang mit Dir, der Gruppe und den Hilfsmitteln.
Frage nach, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Hilfsmittel
Du kannst zu Beginn zu Hause die Hilfsmittel improvisieren, nicht alles muss man gleich kaufen.
Klötze: Bücher, Kaffeepackungen, …
Gurt: (Bademantel-)Gürtel, Theraband, Tuch, Seil, …
Kissen: mehrere schmal gefaltete Decken, eine festgerollte und geschnürte Bettdecke, ein längliches Kopfkissen, ein Sofakissen, …
Hast du herausgefunden, was du oft und gut für dich gebrauchen kannst, dann kannst du die Hilfsmittel bei www.yogamanufaktur.de bestellen. Angelika fertigt die meisten Sachen in Donzdorf selbst und achtet auf gute Materialien und Produktion. Viele billige Matten vom Discounter rutschen oder halten nicht lange.

Viel Freude!
Übe diszipliniert, aber auch mit Gelassenheit! Hab Freude dabei, deinen Körper zu spüren! Erst eine regelmäßige Praxis hat einen andauernden Effekt auf Körper und Geist. Einmal die Woche ist schon ein guter Start, der Effekte bringt. Doch suche dir auch ein festes Zeitfenster für das Üben zu Hause!

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Yoga-Anleitungen für Zuhause

Aktuell arbeite ich am Schnitt einiger Yoga-Ansagen für einen Grundlagen-Kurs, den man zu Hause üben kann. Hilfestellungen werden erste PDFs mit Bildern zur Veranschaulichung sein, die zum Verständnis der Audio-Ansagen dienen. Später kommen noch Videos hinzu, damit Yoga-Anfänger die Möglichkeit haben, zu Beginn auch visuell die Asanas zu lernen. Sobald die Haltungen klar sind, empfehle ich aber auf die reinen Audio-Ansagen umzusteigen, sonst konzentriert man sich beim Üben zu sehr nach außen auf den Bildschirm.

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Wie die Bürokratie uns beschränkt

Yoga ist gefährlich! Ja, man kann sich verletzen, wenn man zu ungeduldig, mit zu hohen Erwartungen und Ehrgeiz übt! Wenn man noch nicht weiß, worauf es ankommt oder wie man sich so ausrichtet, dass man die schwächeren Glieder des Körpers schützen kann. Darum braucht es Zeit, Übung und vielleicht ein Hilfsmittel.

Es gibt aber großartigen Nutzen durch das Üben der Asanas, auch der fortgeschrittenen:
Man kommt an Bereiche des Körpers, die sonst ungeachtet, zu schwach oder zu verspannt vor sich hinvegetieren. Organe werden massiert und frisch durchblutet, wenn man die äußere Hülle der Knochen, Gelenke und Muskeln soweit beweglich gemacht hat, dass man auch tiefer in die Haltungen gehen kann.
Die Psyche wird aufgeheitert, wenn man eine komplexe Haltung endlich bewältigt. Der Geist beruhigt, weil man sich so konzentrieren muss, um die Haltung einzunehmen und zu bewahren. Das Gespür für den eigenen Körper wird feiner und feiner, indem man zu immer tieferen Schichten vordringt. Das Ego gedämpft, wenn man gelernt hat, mit seinen Schwächen geduldig umzugehen.

Die Krankenkassen-Anerkennung bekommen jetzt nur noch Kurse, die keine Umkehrhaltungen mehr üben! Kein Kopfstand, kein Schulterstand, keinen Pflug!
Diese Haltungen helfen das Nervensystem auszugleichen. Natürlich nicht in der ersten Stunde, natürlich brauchen die Schüler Wissen, um starke Körperbereiche zu nutzen, um die feineren Strukturen des Nackens zu schützen! Aber dann sollten sie mit guter Anweisung und einer Erhöhung unter den Schultern möglichst bald den Schulterstand erfahren und lernen.

Wir sind nicht alle von Grund auf krank! Unser Körper kann Sachen! Er ist fähig Herausforderungen zu meistern, zu lernen! Manchmal lernt er durch Verletzungen. Meistens genügt aber beständiges Wiederholen und Üben und das Wissen, um die eigenen Schwächen und Stärken.

Die meisten meiner Kurse sind noch vor dieser neuen Regelung anerkannt worden. Für die beiden neuen Kurse stellt sich nun die Frage, wie wichtig ist meinen Schülern der Zuschuss der Krankenkassen und will ich auf die wesentlichen Übungen verzichten!? Was macht die Bürokratie aus uns? Was macht die Angst aus uns?
Ich habe bereits von Studios gelesen, in denen Kopf- und Schulterstand komplett untersagt sind. Damit sich niemand verletzt.
Was machen wir aus dieser uralten Tradition? Sind wir so voller Angst? Niemand MUSS die Umkehrhaltungen machen, wenn er nicht kann. Selbstverantwortung ist ein großes Thema und Verletzungen sollen auch ernst genommen werden. Aber wenn dies heißt alle Gesunden auch zu bremsen? Gruppenunterricht ist immer ein Kompromiss, aber in diesem Maße geht es mir zu weit.

Spätere Ergänzung: Die Gruppen, selbst die Anfänger, verzichteten auf die Bezuschussung und wollen Kopf- und Schulterstand üben!

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Krankenkassen-Bezuschussung

Krankenkassen-Anerkennung

Endlich auch werden alle meine Kurse bei Yoga West von den Krankenkassen bezuschusst! Grund dafür war nicht der Abschluß meiner zweiten Ausbildung, sondern eine Änderung in den Regeln der Krankenkasse und danach aufwändiger Papierkram.
Wer also regelmäßig am Kurs teilnimmt, erhält am Ende des Kurses eine Bestätigung und kann diese einreichen. Je nach Krankenkasse werden bis zu 80% zurück gezahlt.
Die Krankenkassen nehmen aber an, dass man die Inhalte verinnerlicht hat nach einem oder zwei Kursen und dann zu Hause weiter übt. Wenn die wüssten, dass Yoga ein lebenslanger Prozess ist… Also erstatten sie nur alle paar Jahre die Kosten zurück. Erkundigt euch am besten bei eurer Krankenkasse, die Regelungen sind unterschiedlich und es könnte sich lohnen, die Kasse zu wechseln.

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Iyengar-Yoga-Zertifizierung

Iyengar Yoga Zertifizierung

Welch eine Erleichterung! Die zweite mehrjährige Yoga-Ausbildung habe ich nun abgeschlossen und meine Iyengar-Zertifizierung erhalten. Teil der Prüfungen waren Anatomie, Philosophie, sowie Zwischen- und End-Prüfung Pranayama- und Asana-Unterricht und je eine praktische Prüfung, bei der wir drei Stunden die eigene Umsetzung der Syllabus-Haltungen zeigen.
Vieles war zwar bereits bekannt, aber insgesamt war die Ausbildung körperlich fordernder und auch die monatlichen Workshops waren gut um am Thema zu bleiben. Weniger gut für Geldbeutel und Nerven, denn das Reisen strengt auch an.
Ermutigt hat mich die Ausbildung auch mit weniger Hilfsmitteln zu arbeiten und die Menschen ins Üben zu bringen. Die Hilfsmittel dann einzusetzen, um einen Aspekt zu lernen oder tatsächlich notwendige Hilfestellung zu geben. Vieles regelt sich im Körper einfach auch durch das Üben, ohne dass man von vornherein Hilfsmittel nutzen muss.

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B.K.S. Iyengar 1918-2014

BKS Iyengar auf dem Sterbebett

B.K.S. Iyengar – unser Guruji – hat seinen sterblichen Körper am Mittwoch, den 20. August 2014 um 3:15 Uhr morgens indischer Zeit verlassen.

Als er an seinem 95. Geburtstag gefragt wurde, ob er eine besondere Botschaft für die Menschen hätte, meinte er:

„Lebe glücklich und sterbe erhaben!“

Bei der Zeremonie zur Einäscherung sagte seine Tochter Geeta Iyengar:
„Nur mit seinem Körper ist es vorbei. Die Bemühungen einer einzigen Person, von innen nach außen, haben die Sicht der ganzen Welt auf Yoga geändert. Nichts blieb im Verborgenen seit den Anfängen seiner Praxis bis zu seiner Krankheit und seinem Tod. Sogar gestern Abend hat er Abhijata ermahnt: ‚Ich habe dir all diese Dinge gezeigt. Nun liegt es an Dir, sie für dich selbst zu realisieren.‘ Das, was er gegeben hat, kann nicht in Worte gefasst werden. Wer unter den Übenden weiter entwickelt ist, wird es verstehen. Was mit Worten gesagt werden kann, ist, dass er uns sehr teuer gewesen ist.“

In einer Passage in seinem Buch „Licht auf Leben“ schreibt er:

„I am old, and death inevitably approaches. But both birth and death are beyond the will of a human being. They are not my domain. I do not think about it. Yoga has taught me to think of only working to live a useful life. The complexity of the life of the mind comes to an end at death, with all its sadness and happiness. If one is already free from that complexity, death comes naturally and smoothly. If you live holistically at every moment, as yoga teaches, even though the ego is annihilated, I will not say, „Die before you die.“ I would rather say, „Live before you die, so that death is also a lively celebration“…“

In seinem Buch „Urquell des Yoga“ – über die Yoga-Sutras des Patanjali endet er mit einem direkten Segenswunsch für uns:

„Ich bitte Patanjali meine Schüler zu segnen: Mögen die lichtbringenden Strahlen des Yoga zu ihnen durchdringen, mögen Gleichmut und Frieden in sie strömen als ein immerwährender Fluss, der ins Meer der spirituellen Weisheit mündet.“

Wir gedenken seines Lebens im Dienste der Menschen und des Yogas und danken für seine Inspiration und unermüdlichen Einsatz die Menschen den Weg zu ihrem Wesenskern zu zeigen.

 

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Yoga in Ludwigsburg

Es berührt sehr, wenn man nach über 4 Jahren eine Gruppe verlässt. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mit den Teilnehmern in Ludwigsburg zu arbeiten. Mit Offenheit, Interesse und Durchhaltevermögen waren sie jeden Dienstag dabei. Vielen Dank für Euer Vertrauen und die schönen Stunden mit Euch!

Nun übergebe ich die Yoga-Kurse in Ludwigsburg der Physiotherapeutin & Yogalehrerin Sabine Ullrich. Meine wärmste Empfehlung für alle, die Sabine noch nicht kennen und in Ludwigsburg Yoga üben wollen. Die Kurse finden Mittwochs abends statt.

Yoga in Ludwigsburg bei Sabine Ullrich: 0162-2400739