Hinweise zum Üben

Ankommen
Die Ruhe und das Einstimmen gehören zum Yoga üben, beginne schon vor dem Üben dich darauf einzustellen.
Wenn du einen Kurs besuchst, sei etwas früher da, um dir einen Platz zu suchen und dich in Ruhe umzuziehen. Solltest Du einmal zu spät kommen, dann komme so leise wie möglich herein.

Gesundheit
Informiere den Lehrer vor dem Unterricht über gesundheitliche Beschwerden oder Veränderungen, Krankheiten, v.a. Herzerkrankungen, Bluthochdruck, dann übe keine Standhaltungen. Bei Augenleiden, Tinnitus oder akuten Kopf- oder Kiefer-Operationen/Wunden übe keine Umkehrhaltungen. Während Menstruation oder Schwangerschaft bringe keinen Druck und keine Enge in den Bauchbereich, vermeide Bauchübungen, Rückwärtsstreckungen und geschlossene Drehhaltungen.

Äußerliche Vorbereitung
Trage bequeme, stark dehnbare Kleidung. Je eng anliegender oder kürzer die Kleidung ist, desto besser kann die Haltung korrigiert werden. Binde Deine Haare zusammen. Lege Deinen Schmuck und Armbanduhr ab. Trage kein Parfum, wasche Hände und Füsse möglichst vor dem Üben. Schalte Dein Handy ganz ab, wir wollen Störungen und Strahlung beim Üben vermeiden.

Innerliche Vorbereitung
Übe mit leerem Magen! Iss möglichst mindestens 3 Stunden vor dem Yoga nichts mehr. Trinke eine Stunde vorher keine großen Mengen Flüssigkeit. Ein Glas Wasser oder Tee ist in Ordnung, besser jedoch nicht kurz vorher. Leere Darm und Blase vor der Praxis.

Beim Üben
Führe die Ansagen exakt und konzentriert aus und spüre nach, wie Du sie umsetzen kannst. Finde Deine persönliche Grenze und akzeptiere Deine momentane Verfassung. Gehe langsam und achtsam in die Haltungen und löse sie auch so auf. Auch bei stechenden Schmerzen nimm dich langsam zurück und löse auf. Dehnungsschmerzen sind zu Beginn normal, doch dosiere sie achtsam, beginne weniger intensiv, um deinen Körper kennenzulernen und dich allmählich zu steigern.
Achte in allen Asanas auf einen ruhigen und gleichmäßigen Atem. Achte auf die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Richte dich zunächst gut aus in einem Asana, dann versuche innerhalb der Form dich auszudehnen und auch zu entspannen.
Übe während der Menstruation sanfter, vermeide Umkehrhaltungen, Bauchübungen und allzu anstrengende Asanas. Frage nach entsprechenden Alternativen.
Sei achtsam im Umgang mit Dir, der Gruppe und den Hilfsmitteln.
Frage nach, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Hilfsmittel 
Du kannst zu Beginn zu Hause die Hilfsmittel improvisieren, nicht alles muss man gleich kaufen.
Klötze: Bücher, Kaffeepackungen, …
Gurt: (Bademantel-)Gürtel, Theraband, Tuch, Seil, …
Kissen: mehrere schmal gefaltete Decken, eine festgerollte und geschnürte Bettdecke, ein längliches Kopfkissen, ein Sofakissen, …
Hast du herausgefunden, was du oft und gut für dich gebrauchen kannst, dann kannst du die Hilfsmittel bei www.yogamanufaktur.de bestellen. Angelika fertigt die meisten Sachen in Donzdorf selbst und achtet auf gute Materialien und Produktion. Viele billige Matten vom Discounter rutschen oder halten nicht lange.

Viel Freude!
Übe diszipliniert, aber auch mit Gelassenheit! Hab Freude dabei, deinen Körper zu spüren! Erst eine regelmäßige Praxis hat einen andauernden Effekt auf Körper und Geist. Einmal die Woche ist schon ein guter Start, der Effekte bringt. Doch suche dir auch ein festes Zeitfenster für das Üben zu Hause!