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6 Wochen Seelenwohl – Onlineprogramm

Onlinekurs Seelenwohl

Endlich… im Herbst geht es los! Ich habe euch nach Energiefressern befragt, nach Wünschen und Vorerfahrung und wieviel Zeit ihr für eine Yoga-Praxis hättet. Daraus ist nun ein passendes und zeitlich machbares Onlineprogramm für dein Seelenwohl entstanden.
Alles, was für Ausgleich und Gelassenheit im Alltag hilfreich ist, damit du dein Leben mit Freude schaukelst: Morgenpraxis, Inspiration, Yoga, Atem, Meditation – in machbaren 30min Einheiten und 1-2 intensiveren Iyengar-Yoga-Stunden am Wochenende.

Bist du neugierig? Die nächste Runde ist geplant. Ich informiere dich gerne über den Start, wenn du die Yoga-News abonnierst. Ich freu mich, wenn du dabei bist!

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ZDF Morgenmagazin: Unterschiede Yoga im Studio oder Zuhause?

Nachdem wir im Juli wieder mit den ersten Kursen im Studio starten konnten, war das ZDF Morgenmagazin bei uns zu Gast und fragte, warum üben im Studio unter Anleitung sinnvoller ist. Die Reporterin Sandra Susanka erzählte von einigen Freunden, die sich beim Yogaüben Zuhause während des Lockdowns verletzt hatten. Sie fragte mich, worauf man achten sollte, wenn man alleine übt, und was die Vorteile vom Gruppenunterricht vor Ort sind. Nachdem der Beitrag recht knackig ist und mir die besten Antworten erst danach eingefallen sind. Schreibe ich hier noch eine Zusammenfassung. Durch das online Unterrichten konnte ich mir einen Eindruck davon machen, was bei euch zuhause möglich ist.

Yogaüben Zuhause

VORTEILE

Individuelles Sequenz
Wen du schon viel Erfahrung hast oder dir ein individuelles Programm erstellt wurde, kannst du genau das üben, was wichtig für dich ist. So gleichst du Disbalancen aus und schaffst einen Ausgleich zu deinen alltäglichen Tätigkeiten.

Wann und wo du willst
Du kannst selbst wählen, wann und wo du übst, und Yoga in deinen Tagesrhythmus integrieren. Die Einheiten ganz deiner aktuellen Verfassung anpassen.

Keine Anfahrt
Du sparst dir Anfahrtswege. Die Ruhe nach dem Yoga bleibt länger bestehen als wenn du dich danach noch durch den Verkehr schieben musst.

Fokus auf dich
Es ist leichter nach innen zu lauschen, wenn niemand anderes im Raum ist. Du wirst nicht von der Gruppe abgelenkt und musst niemandem etwas beweisen. Es lohnt sich nie, sich mit anderen zu vergleichen, und doch schielt man im Studio mal zum Nachbarn.

NACHTEILE

Welche Sequenz?
Die Suche nach einer stimmigen Sequenz kann ermüden. Möglicherweise verbringst du mehr Zeit vor Youtube als auf der Matte.

Man neigt dazu immer nur das zu üben, was man schon kennt. Der Körper v.a. die Synapsen lieben aber Abwechslung und Herausforderungen.

Eine stimmige Sequenz bereitet den Körper auf die Haltungen vor und gleicht das Nervensystem aus.

Schweinehund und Ablenkungen trotzen
Ohne feste Verabredung und monetären Ausgleich wird die Session Zuhause oft viel kürzer oder solange rausgeschoben, bis sie gar nicht mehr statt findet.
Viele Ablenkungen drohen die Yogapraxis zu stören. „Erst mal aufräumen… nur kurz die Wäsche aufhängen… die Türe klingelt… „

Keine Korrektur oder Alternativen
Jeder hat blinde Flecken im Körper. Ohne ein erfahrenes Lehrerauge könntest du dich verletzten oder Fehler einüben.
Ein guter Lehrer zeigt dir Alternativen, um die Haltungen individuell auf dich abzustimmen, oder um dich einer schwierigen Haltung zu nähern.

Weniger Hilfsmittel und Platz
Im Studio ist Platz, dich auszubreiten. Viele Zuhause sind so klein, dass du dich nicht ganz ausstrecken kannst. Sofern du nicht perfekt ausgestattet bist, fehlen Hilfsmittel, die dir helfen würden, die Haltungen stimmig einzunehmen.

Gruppendynamik fehlt
Wenn man neben dem Lehrer auch andere sieht, die eine Übung meistern, glaubt man auch mehr an sich und seine Stärke und spring in Haltungen wie Handstand doch nochmal hoch… bis es eines Tages klappt und man sich gemeinsam freuen kann.

FAZIT
Das Üben Zuhause ist unglaublich wertvoll, wenn du deinen eigenen Bedürfnissen folgst. Das Üben nach Video kann für uninspirierte Phasen hilfreich sein, ist aber wegen der Anstrengung der Augen auf Dauer zu vermeiden.
Für Anfänger oder Menschen, die wenig Erfahrung mit Körperarbeit haben, ist das Üben mit einem qualifizierten Lehrer unersetzlich.

Der Beitrag ist bis Juli 2021 in der Mediathek verfügbar: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/service-youtube-yoga-100.html

Wie geht es dir mit dem Üben Zuhause? Was sind für die die klaren Vor- und Nachteile? Schreib mir an om@yoganika.de

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Welt-Yogatag Stuttgart

Sonntag, 21.6.2020 von 14:30-17:00

Genehmigte Versammlung FÜR eine nachhaltige, bewusste und gesunde Welt!

  • Yoga-Einheiten angeleitet von verschiedenen Yogalehrern / diverse Stile
  • Meditation und Songs / Chanten

UNO Erklärung
Von den Vereinten Nationen (UNO) wurde der 21. Juni zum offiziellen „Weltyogatag“ erklärt. Dies beruht auf der Erkenntnis, dass eine Verbreitung von Informationen über die Vorteile der Ausübung von Yoga förderlich für die Gesundheit der Weltbevölkerung ist
Eckdaten:
Datum: Sonntag 21.6. von 14:30 – 17:00 Uhr
Ort: Unterer Schlossgarten- Wiese mit Labyrinth und Treppen / Höhe Heilmannstr.
Öffis: Haltestelle Stöckach oder Budapester Platz

Selbstverständlich gelten auch hier die Corona-Maßnahmen mit der Bitte den Abstand von 1,5 m einzuhalten!
Tipps & Empfehlungen:
Bringe deine Yogamatte mit, ausreichend Wasser und Sonnen- oder Regensschutz! Für diesen Tag haben wir ein Dixi-Klo organisiert.

Bei SEHR schlechter Wetterlage veröffentlichen wir die evtl. Absage hier und auf unserem Telegram Kanal: https://t.me/yoga711

    MITWIRKENDE & PROGRAMM

  • Sophie Krespach | Kundalini Yoga & Thai Yoga Massage Schule / www.sophiekrespach.de
    Initiatorin und Moderatorin ‚Weltyogatag in Stuttgart‘ / „Warum Yoga & Meditation jetzt wichtiger ist denn je!“
  • Anika Gehlert | Iyengar-Yoga / www.yoganika.de / www.yogawest.de
    „Mit freundlicher Symmetrie in die Balance zwischen Unter- und Überforderung und voll und ganz in die Mitte, in den Augenblick.“
  • Susanne Klingenstein | Vinyasa Yoga / Pranayama / Yoga 13 / www.yoga13.de
    „A Warrior Sequence“ – für ein offenes Herz und einen mutigen Geist
    Bin ich ein „Warrior“ ein*e „Krieger*in“?  Für was stehe ich? Nütze ich meine Kraft und meine Leidenschaft?
  • Maximiliane Boris | Kundalini Yoga / Yoga für Dich / Coaching / www.yogafuerdich.de
    „Eintritt in das Wassermannzeitalter – was bedeutet das für uns?“
    Das Leben ist ein Geschenk, sei bereit es auszupacken!
  • Ralf Rossnagel | Yoga & Pilates / Mattengold / www.mattengold.de
    Özlem Yildirim | Hot Yoga / Om Yoga Stuttgart / www.omyogastuttgart.com

    Über „Wir sind Yoga“. ‚Wir sind Yoga‘ ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, der Yoga-Community in der Coronakrise ein Gesicht und eine Stimme zu geben und sich über die Krise hinaus für eine nachhaltige, bewusste und gesunde Welt einzusetzen. / www.wirsindyoga.de
  • Tobias Holzinger | Jivamukti Yoga / Kirtan Lover / Yoga 13 / www.yoga13.de
    Durch das gemeinsame Chanten kommen wir nicht nur in Verbindung mit uns selbst, sondern auch mit unseren Mitmenschen und das ist, was Mantra singen so kraftvoll und energiegeladen macht.
  • Sonja Weber | Kundalini Yoga / Sat Nam Rasayan / www.yoga-meditation-balance.de
    „Richte Dein Strahlen in die Zukunft!“ Gemeinsame Meditation, um Stille zu finden, den inneren Fokus zu klären und dich positiv in die Zukunft auszurichten.

Willst du künftig über Events informiert werden? Dann abonniere die Yoga-News. Du kannst dich selbstverständlich jederzeit abmelden.

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Tipps für das Yogaüben Zuhause

Yoga Zuhause Üben
  1. Motivation – Warum willst du Zuhause Yogaüben?
    Mach dir deine Beweggründe klar! Warum willst du zuhause üben und welche Vorteile ergeben sich daraus? Schreib dir 3 Gründe auf, warum du eine regelmäßige Yogapraxis zuhause etablieren willst und häng die Liste möglichst gut sichtbar an eine Tür oder Wand. Zum Beispiel: Selbstfürsorge, Gesundheit, Gelassenheit… Schicke mir gerne ein Bild davon an om@yoganika.de 🙂

    Inspiration:
    Selbstfürsorge, etwas neues Lernen, ein neues Hobby, ein fortgeschrittenes Asana lernen, Freiheit im Körper spüren, Körper fit halten, Beweglichkeit verbessern, Muskeln kräftigen, schmerzfrei bleiben, Schulter-Nacken-Verspannungen lösen, Ischias oder Rückenschmerzen lindern, … Vorbereiten auf Meditation, Ruhe im Geist, Streß reduzieren, resilient bleiben, Gelassenheit entwickeln, …

  2. Zeit und Raum – Wann und wo kannst du ungestört Yoga üben?
    Mit Konzentration kannst du alle Vorzüge des Yoga genießen. Darum reserviere dir einen bestimmten Zeitraum für Yoga. Der Körper gewöhnt sich besser an die Anforderung, wenn du immer bei derselben Zeit bleibst.
    Morgens ist der Geist noch frisch, aber der Körper etwas steifer. Das macht nichts, nur wirst du etwas sanfter üben müssen oder ein längeren Einstieg brauchen. Abends ist der Kopf voll und der Körper beweglicher und du willst nicht durch ein intensives Programm das Einschlafen erschweren.
    Zu Beginn sind 10-20 Minuten bereits super! Wenn du die Gewohnheit etabliert hast, kannst du das Üben ausdehnen auf 30-60 Minuten oder länger. Oder an ein paar Tagen intensiver üben oder auch unter Anleitung eines qualifizierten Lehrers. Hier kannst du bei mir Onlinekurse buchen.
    Auch ist es wichtig Störungen gleich vorab zu verhindern: Sprich mit deiner Familie, deinen Mitbewohnern, dass du dir eine ungestörte Zeit wünschst, damit du ihnen danach wieder entspannter begegnen kannst. Hänge ein Schild an die Tür: Danke für xy Minuten Ruhe!
    Schalte die Telefone auf stumm und die Klingel aus. Alles hat Zeit bis danach!

  3. Sequenz – Was sollst du üben?
    Viele machen sich darüber die meisten Gedanken und sitzen dann ratlos auf der Matte. Viel wichtiger als das perfekte Programm ist, dass du übst. Mit der Zeit wirst du die Wirkungen spüren und wissen, was wichtig für dich ist. Zu Beginn empfiehlt sich ein Anfänger-Programm aus Standhaltungen. Wenn du viel sitzt, so gleiche aus durch Stehen und Öffnung der Schultern und Hüften. Stehst du viel, entspanne die Beine und übe Umkehrhaltungen. Bist du ein Denker und hast viel Streß, sind Umkehrhaltungen auch prima, vielleicht auch ein regeneratives Programm. Hast du einen steifen oder runden Rücken, übe Rückwärtsstreckungen. Hole dir Tipps, wie du den unteren Rücken dabei schützen kannst.
    Natürlich kannst du dir auch ein individuelles Programm von mir erstellen lassen und dich regelmäßig überprüfen lassen. Schreib mir gerne an om@yoganika.de.

Gerne schicke ich dir eine Hilfestellung als PDF mit:
einem kleinen Motivationsplan
vielen Tipps zum Yoga-Üben
einer Anfänger-Sequenz
einem Video für den Ausgleich zum Sitzen

Abonniere meinen Newsletter und ich schicke dir sofort die Hilfestellung und bald auch Neuigkeiten für mehr Seelenwohl.

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Nerven beruhigen bei Streß

Statt Streß: Hingabe an das Leben, an den Atem! Diese Ruhehaltung, eine Art Setu Bandha Sarvangasana, ist von jedem Bett aus möglich. So öffne und ich entspanne ich meinen Körper, wenn ich unter Streß stehe, auch auf Reisen klappt das gut.

Die Haltung wird nur kurz demonstriert, ihr könnt sie danach Zuhause, wenn ihr gestresst, unruhig oder erschöpft seid oder vor dem Schlafengehen, üben.


Durchatmen! 🙂
Wenn du über neue Videos informiert werden möchtest, abonniere die Yoga-News:

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Yoga Spezialthemen

Schultern, Nacken und Kiefer entspannen:
Mit der richtigen Arbeit in den Yogahaltungen wird Weite im Körper geschaffen, gekräftigt und entspannt. An diesem Termin steht ganz der obere Bereich des Brustkorbes mit Schultergürtel, Nacken und Kiefer im Fokus. Wir schaffen Raum und Weite durch spezielle Übungen für unseren Fokus-Bereich, sowohl in einer guten aufrechten Haltung, aber auch in fortgeschrittenen Haltungen, in denen das vielleicht nicht mehr so leicht ist. So öffnet sich der Schultergürtel und der Nacken bekommt mehr Raum. Wenn du schon Yogaerfahrung hast, kannst du dich per Email an anika.gehlert@yogawest.de anmelden.

3. November 2018
Yoga am Samstag mit Anika
10.00 – 12:00 Uhr
20 €

Nächster Termin:
12. Januar 2019
Dynamischer Übergang zwischen Asanas

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Bilder, Yogahaltungen und Sagen aus Indien

Der Fotograf Gerald Ulmann zeigt Eindrücke seiner Reise von Kerala nach Hampi, wohin Anika ihn nach dem Yogaurlaub bei Matthias Kärcher begleitete. In Hampi findet man ein kleines Dorf mit einem aktiven Tempel und auf einer riesigen Fläche die Überreste alter Gebäude und Tempel aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Dort soll auch das indische Epos, die Ramayana, gespielt haben, was auf Tempelreliefen verewigt ist.

Ab 18h übt Anika mit euch hüftöffnende Haltungen, regenerative und alte Asanas, die auf den Reliefen verewigt sind, mit einer Atemübung beschließen wir die Stunde.

Ab ca. 19h zeigen wir euch Bilder aus Kerala, Goa, Hampi und Mumbai, erzählen ein wenig von unseren Erlebnissen, der Ramanaya, und es gibt Informationen zum Yogaurlaub im Februar 2019 mit Anika Gehlert und Matthias Kärcher.

24. Juni 18-20 Uhr bei Yoga West, Schwabstr. 12a, Stuttgart, www.yogawest.de

Es gibt Tee und Snacks. Der Abend ist auf Spendenbasis.

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Yoga in Indien

Guten Morgenroutine

Das war wirklich eine ganz besondere Zeit… Im Februar war ich zwei Wochen in Indien. Die erste Woche habe ich bei Matthias Yogaurlaub mitgeübt, mir das wunderschöne Resort angesehen, das unglaubliche Buffet genossen und inspirierende Menschen aus aller Welt am Strand kennen gelernt. Ich habe mich viel mit Matthias ausgetauscht und werden den Urlaub 2019 gemeinsam unterrichten, da sich unsere Unterrichtsstile sehr gut ergänzen. Ich freue mich wahnsinnig darauf. So wie ich die Gruppe erlebt habe, entsteht durch das Reisen schon eine tolle Herausforderung und der Yoga hilft dabei, diese zu meistern und sich mit ungewohnten Situationen und den eigenen Reaktionen darauf auseinander zu setzen. Und wenn diese dann gemeistert sind, entsteht diese Freiheit und Kraft in den Menschen, sich viel mehr zuzutrauen und das Leben zu genießen mit all den Unsicherheiten und Abenteuern. Hast du Interesse nächstes Jahr mitzukommen, dem Winter ein bißchen zu entfliehen und ganz gezielt yogisches Werkzeug für Körper und Geist zu lernen, dann schreib mir gerne eine kurze Mail an om@yoganika.de

Alles in allem war es ein sanfter Einstieg in das Land. Alles bestens organisiert und einfach so schön, dass man sich gut erholen kann. Danach bin ich weiter gezogen nach Hampi, eine riesige alte Tempelanlage. Damals Hauptstadt eines Imperiums, das ganz Süd-Indien umfasste. Heute 28km2 Ruinen alter Tempel, Bäder, Elefantenställe, Paläste… und ein kleines Dorf, das Touristen und auch viele Pilger beherbergt und dann der immer noch aktive Shiva-Tempel, aus dem unaufhörlich Gebete erschallen.

Hier ein kleiner Reisebericht:
„Hampi im Februar abends im Dunkeln irgendwann gegen 21 Uhr: Ich bin durch das Tor in den Virupaksha-Tempel geschritten durch den hohen Turm, habe meine Schuhe im Vorhof ausgezogen und mich im Innenraum auf die Treppe gesetzt um zu beobachten und zu lauschen… Es ist warm und immer noch sind viele Pilger unterwegs oder Menschen, die hier übernachten, ich weiß es nicht genau. Familien mit Kindern haben es sich auf dem Boden gemütlich gemacht oder in der Säulenhalle nebenan, die Frauen alle in bunten Saris. Ich kann kaum beurteilen, ob sie auf der Straße leben, für mich sehen die alle sehr gepflegt und wunderschön aus.
Die Priester winken dich in das Heiligste herein, fragen nach 10 Rupien und schmieren dir ein Bindi auf die Stirn. Mehr Handel als Religion irgendwie. Aber vielleicht tut ein wenig Pragmatik der Religion auch gut.

Der Himmel wirkt irgendwie gelblich von den Scheinwerfern, die auf den Tempel gerichtet sind. Das macht die Nacht so unwirklich. Dazu kommt die Musik, die eigentlich den ganzen Tag aus dem Turm hallt. Doch jetzt stimmt eine Liveband an, erinnert mich fast an schepprigen Charleston. Bis die Bläser einsetzen.

Hampi lädt dich auf 28qkm ein, die heiligen Tempel eines Imperiums aus dem 14. Jahrhundert zu bestaunen. Filigrane Torbogen wie Lotusblätter geformt für die Prinzessin, Bäder aus schwarzem schlichten Stein in geometrischer Anordnung, Rundbogen und Zwiebeldächer für die Elephantenställe und viele viele Säulenhallen, die das Licht unglaublich brechen und durch die hindurch das nächste Wunder bald zu bestaunen ist. Reliefe an den Wänden zeugen von der Ramayana, einem jedermann bekannten Epos: Die Geschichte Ramas, der seine geliebte Sita retten will, und dem dabei die Affenarme und Hanuman, der Affengott, dienlich waren. Immer wieder findet man Yogaposen oder tänzerische Haltungen bei den abgebildeten Figuren.

Und zwischen der trockenen Landschaft in ihrer Weite, den aberwitzigen Felsformationen: der große ruhige Fluß, Thungabhadra, der sich durch die Landschaft voller riesiger, steiniger Kiesel gräbt. In ihm baden die Pilger, bevor sie in den Tempel gehen. Jeden Morgen wird dort auch Lakshmi, der Tempelelefant, geschrubbt. Weiter draußen kann man mit einem kleinen, runden Korb-Boot, das wohl schon die Portugiesen nutzen, an die andere Seite übersetzen. Ich bin nicht damit gefahren, es war tagsüber einfach immer zu heiß und wo kommt man drüben an… ein weiteres, unendliches Gebiet voller Tempelruinen?
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Hinweise zum Üben

Krankenkassen-Anerkennung

Ankommen
Die Ruhe und das Einstimmen gehören zum Yoga üben, beginne schon vor dem Üben dich darauf einzustellen.
Wenn du einen Kurs besuchst, sei etwas früher da, um dir einen Platz zu suchen und dich in Ruhe umzuziehen. Solltest Du einmal zu spät kommen, dann komme so leise wie möglich herein.

Gesundheit
Informiere den Lehrer vor dem Unterricht über gesundheitliche Beschwerden oder Veränderungen, Krankheiten, v.a. Herzerkrankungen, Bluthochdruck, dann übe keine Standhaltungen. Bei Augenleiden, Tinnitus oder akuten Kopf- oder Kiefer-Operationen/Wunden übe keine Umkehrhaltungen. Während Menstruation oder Schwangerschaft bringe keinen Druck und keine Enge in den Bauchbereich, vermeide Bauchübungen, Rückwärtsstreckungen und geschlossene Drehhaltungen.

Äußerliche Vorbereitung
Trage bequeme, stark dehnbare Kleidung. Je eng anliegender oder kürzer die Kleidung ist, desto besser kann die Haltung korrigiert werden. Binde Deine Haare zusammen. Lege Deinen Schmuck und Armbanduhr ab. Trage kein Parfum, wasche Hände und Füsse möglichst vor dem Üben. Schalte Dein Handy ganz ab, wir wollen Störungen und Strahlung beim Üben vermeiden.

Innerliche Vorbereitung
Übe mit leerem Magen! Iss möglichst mindestens 3 Stunden vor dem Yoga nichts mehr. Trinke eine Stunde vorher keine großen Mengen Flüssigkeit. Ein Glas Wasser oder Tee ist in Ordnung, besser jedoch nicht kurz vorher. Leere Darm und Blase vor der Praxis.

Beim Üben
Führe die Ansagen exakt und konzentriert aus und spüre nach, wie Du sie umsetzen kannst. Finde Deine persönliche Grenze und akzeptiere Deine momentane Verfassung. Gehe langsam und achtsam in die Haltungen und löse sie auch so auf. Auch bei stechenden Schmerzen nimm dich langsam zurück und löse auf. Dehnungsschmerzen sind zu Beginn normal, doch dosiere sie achtsam, beginne weniger intensiv, um deinen Körper kennenzulernen und dich allmählich zu steigern.
Achte in allen Asanas auf einen ruhigen und gleichmäßigen Atem. Achte auf die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Richte dich zunächst gut aus in einem Asana, dann versuche innerhalb der Form dich auszudehnen und auch zu entspannen.
Übe während der Menstruation sanfter, vermeide Umkehrhaltungen, Bauchübungen und allzu anstrengende Asanas. Frage nach entsprechenden Alternativen.
Sei achtsam im Umgang mit Dir, der Gruppe und den Hilfsmitteln.
Frage nach, wenn Du etwas nicht verstanden hast.

Hilfsmittel
Du kannst zu Beginn zu Hause die Hilfsmittel improvisieren, nicht alles muss man gleich kaufen.
Klötze: Bücher, Kaffeepackungen, …
Gurt: (Bademantel-)Gürtel, Theraband, Tuch, Seil, …
Kissen: mehrere schmal gefaltete Decken, eine festgerollte und geschnürte Bettdecke, ein längliches Kopfkissen, ein Sofakissen, …
Hast du herausgefunden, was du oft und gut für dich gebrauchen kannst, dann kannst du die Hilfsmittel bei www.yogamanufaktur.de bestellen. Angelika fertigt die meisten Sachen in Donzdorf selbst und achtet auf gute Materialien und Produktion. Viele billige Matten vom Discounter rutschen oder halten nicht lange.

Viel Freude!
Übe diszipliniert, aber auch mit Gelassenheit! Hab Freude dabei, deinen Körper zu spüren! Erst eine regelmäßige Praxis hat einen andauernden Effekt auf Körper und Geist. Einmal die Woche ist schon ein guter Start, der Effekte bringt. Doch suche dir auch ein festes Zeitfenster für das Üben zu Hause!

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Yoga-Anleitungen für Zuhause

Aktuell arbeite ich am Schnitt einiger Yoga-Ansagen für einen Grundlagen-Kurs, den man zu Hause üben kann. Hilfestellungen werden erste PDFs mit Bildern zur Veranschaulichung sein, die zum Verständnis der Audio-Ansagen dienen. Später kommen noch Videos hinzu, damit Yoga-Anfänger die Möglichkeit haben, zu Beginn auch visuell die Asanas zu lernen. Sobald die Haltungen klar sind, empfehle ich aber auf die reinen Audio-Ansagen umzusteigen, sonst konzentriert man sich beim Üben zu sehr nach außen auf den Bildschirm.

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B.K.S. Iyengar 1918-2014

BKS Iyengar auf dem Sterbebett

B.K.S. Iyengar – unser Guruji – hat seinen sterblichen Körper am Mittwoch, den 20. August 2014 um 3:15 Uhr morgens indischer Zeit verlassen.

Als er an seinem 95. Geburtstag gefragt wurde, ob er eine besondere Botschaft für die Menschen hätte, meinte er:

„Lebe glücklich und sterbe erhaben!“

Bei der Zeremonie zur Einäscherung sagte seine Tochter Geeta Iyengar:
„Nur mit seinem Körper ist es vorbei. Die Bemühungen einer einzigen Person, von innen nach außen, haben die Sicht der ganzen Welt auf Yoga geändert. Nichts blieb im Verborgenen seit den Anfängen seiner Praxis bis zu seiner Krankheit und seinem Tod. Sogar gestern Abend hat er Abhijata ermahnt: ‚Ich habe dir all diese Dinge gezeigt. Nun liegt es an Dir, sie für dich selbst zu realisieren.‘ Das, was er gegeben hat, kann nicht in Worte gefasst werden. Wer unter den Übenden weiter entwickelt ist, wird es verstehen. Was mit Worten gesagt werden kann, ist, dass er uns sehr teuer gewesen ist.“

In einer Passage in seinem Buch „Licht auf Leben“ schreibt er:

„I am old, and death inevitably approaches. But both birth and death are beyond the will of a human being. They are not my domain. I do not think about it. Yoga has taught me to think of only working to live a useful life. The complexity of the life of the mind comes to an end at death, with all its sadness and happiness. If one is already free from that complexity, death comes naturally and smoothly. If you live holistically at every moment, as yoga teaches, even though the ego is annihilated, I will not say, „Die before you die.“ I would rather say, „Live before you die, so that death is also a lively celebration“…“

In seinem Buch „Urquell des Yoga“ – über die Yoga-Sutras des Patanjali endet er mit einem direkten Segenswunsch für uns:

„Ich bitte Patanjali meine Schüler zu segnen: Mögen die lichtbringenden Strahlen des Yoga zu ihnen durchdringen, mögen Gleichmut und Frieden in sie strömen als ein immerwährender Fluss, der ins Meer der spirituellen Weisheit mündet.“

Wir gedenken seines Lebens im Dienste der Menschen und des Yogas und danken für seine Inspiration und unermüdlichen Einsatz die Menschen den Weg zu ihrem Wesenskern zu zeigen.

 

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Yoga in Ludwigsburg

Es berührt sehr, wenn man nach über 4 Jahren eine Gruppe verlässt. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, mit den Teilnehmern in Ludwigsburg zu arbeiten. Mit Offenheit, Interesse und Durchhaltevermögen waren sie jeden Dienstag dabei. Vielen Dank für Euer Vertrauen und die schönen Stunden mit Euch!

Nun übergebe ich die Yoga-Kurse in Ludwigsburg der Physiotherapeutin & Yogalehrerin Sabine Ullrich. Meine wärmste Empfehlung für alle, die Sabine noch nicht kennen und in Ludwigsburg Yoga üben wollen. Die Kurse finden Mittwochs abends statt.

Yoga in Ludwigsburg bei Sabine Ullrich: 0162-2400739